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Alonso verzichtet auf Monaco

Formel-1-Pilot Fernando Alonso wird nicht den Monaco-GP, sondern die 500 Meilen von Indianapolis fahren. McLaren muss für das Rennen einen Ersatz finden.

Geht seinen eigenen Weg: Fernando Alonso verzichtet auf ein Formel-1-Rennen und startet am Indy 500.
Geht seinen eigenen Weg: Fernando Alonso verzichtet auf ein Formel-1-Rennen und startet am Indy 500.
Getty Images

Fernando Alonso ist unglücklich bei McLaren-Honda. Das ist bekannt. Trotzdem ist diese Meldung eine Überraschung: Der 35-jährige Spanier wird am 28. Mai an der legendären Indy 500 teilnehmen. Das bedeutet jedoch, dass der McLaren-Pilot nicht beim zeitgleich stattfindenden Grand Prix von Monaco an den Start gehen wird.

«Ich bin unheimlich aufgeregt, dass ich mir den Traum eines Starts beim Indy 500 erfüllen kann. Das 500 ist eines der berühmtesten Autorennen der Welt», sagte Alonso. «Zusammen mit den 24 Stunden von Le Mans und dem Monaco-GP gibt es im Rennsport keine prestigeträchtigeren Veranstaltungen.» In Monaco habe er ja bereits zweimal triumphiert, nun will er auch bei den anderen Rennen Erfolge feiern.

Das Indianapolis 500 gehört zu den ältesten und grössten Eintages-Sportveranstaltungen der Welt. Beim Indycar-Rennen in den USA sind jährlich 400'000 Zuschauer vor Ort. Über 200 Runden beziehungsweise 804 Kilometer Renndistanz wird der Sieger ermittelt. Erstmals seit 38 Jahren wird auch McLaren mit dem Spanier wieder einen Fahrer stellen.

Rückkehr von Jenson Button?

Alonso zeigte sich schon immer begeistert von den grössten Autorennen. Vor einem Jahr wurde er zitiert: «Ich fände es ziemlich cool, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans und das Indy 500 zu gewinnen.» Der Einzige, der das Triple (Le Mans, Monaco, Indy 500) bisher geschafft hat, war Graham Hill. Der Brite gewann das Rennen in Indianapolis 1966, damals als Neuling.

McLaren-Boss Zack Brown ist über den Entscheid von Alonso keineswegs enttäuscht: «Als Amerikaner ist das 500 für mich natürlich etwas ganz Besonderes. Ich bin stolz, dass ich McLaren nach Indy zurückbringe, wo wir in den 70er-Jahren mit Mark Donohue und zweimal mit Johnny Rutherford gewinnen konnten.»

Doch muss das noch punktlose Formel-1-Team für das sechste Rennen der Saison einen Ersatz finden. Wahrscheinlich ist, dass der als Stammpilot zurückgetretene Jenson Button nochmals ins Cockpit steigen könnte. Der Brite steht bei McLaren immer noch als Reservist unter Vertrag. In den kommenden Tagen wird der Entscheid fallen. Es wäre aber ein kurzes Comeback: Anfang Juni wird wieder wie gewohnt Fernando Alonso im McLaren-Honda sitzen.

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