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Blumige Worte zum Abgang von Bernie

Der neue Formel-1-Chef kündigt an, seinen entmachteten Vorgänger Bernie Ecclestone weiter einbinden zu wollen.

Die Ära Ecclestone ist vorbei. <i>Video: Reuters/Tamedia-Webvideo</i>

Der neue Formel-1-Chef Chase Carey will dem entmachteten Geschäftsführer Bernie Ecclestone den Abschied aus dem Amt erleichtern. «Ich verstehe, dass diese Veränderung schwer für ihn ist und ihn vor eine Herausforderung stellt», sagte der Amerikaner am Dienstag dem britischen TV-Sender «Sky Sports».

«Bin einfach weg»: Bernie Ecclestone am Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel am 21. Januar 2017, einem seiner letzten öffentlichen Auftritte. Die neuen Besitzer der Formula One Group haben den viele Jahre omnipräsenten Chef der Königsklasse von einem Tag auf den nächsten entmachtet.
«Bin einfach weg»: Bernie Ecclestone am Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel am 21. Januar 2017, einem seiner letzten öffentlichen Auftritte. Die neuen Besitzer der Formula One Group haben den viele Jahre omnipräsenten Chef der Königsklasse von einem Tag auf den nächsten entmachtet.
Jure Makovec, AFP
Galt als Napoleon der Formel: Bernie Ecclestone anlässlich der FIA-Generalversammlung in Wien. (2. Dezember 2016)
Galt als Napoleon der Formel: Bernie Ecclestone anlässlich der FIA-Generalversammlung in Wien. (2. Dezember 2016)
Herbert Neubauer, Keystone
In der alljährlichen Liste der reichsten Briten, die von der «Sunday Times» erstellt wird, belegt Ecclestone regelmässig die vorderen Plätze.
In der alljährlichen Liste der reichsten Briten, die von der «Sunday Times» erstellt wird, belegt Ecclestone regelmässig die vorderen Plätze.
Tobias Hase, Keystone
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«Aber wir finden hoffentlich einen Weg, damit es für ihn weiter lohnenswert ist. Ich möchte, dass er sich damit gut fühlt», fügte Carey hinzu. Der Medien-Manager löst Ecclestone nach der Übernahme der Formel 1 durch den Liberty-Konzern als Geschäftsführer ab. Ecclestone soll künftig nur noch als Ehrenpräsident wirken.

«Er wird immer ein Teil der Formel-1-Familie bleiben, er wird immer willkommen sein, und ich möchte bewirken, dass er sich weiter als ein Teil davon fühlt», sagte Carey. Der 86 Jahre alte Ecclestone, der die Formel 1 zu einem Milliarden-Geschäft geformt hat, verdiene grosse Anerkennung. «Er hat einzigartigen Einblick in das Geschäft, versteht es vermutlich besser als jeder andere. Sein Rat wird von unschätzbarem Wert sein», so Carey.

si/jdr

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