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Darum war Sauber so stark

Wie konnte Sauber nach dem desaströsen Vorjahr in Australien eine solche Auferstehung feiern? Klicken Sie sich durch die Gründe.

Felipe Nasr hat sein Cockpit zwar auch den Sponsorengeldern  der Banco do Brasil zu verdanken, er ist aber weit mehr als ein Paydriver. Das bewies er an seinem ersten Wochenende als GP-Pilot mit dem starken Qualifying – er verpasste das Top-10-Finale nur um 8 Hundertstel – und mit einem klugen, sehr kontrollierten Rennen, in dem er seinen Verfolger Daniel Ricciardo im Red Bull frustrierte. Wie stark Nasr ist, zeigt auch der Vergleich mit seinem Teamkollegen Marcus Ericsson, der durchaus nicht abfiel, gegen den Brasilianer aber weder im Qualifying noch im Rennen Land sah.
Felipe Nasr hat sein Cockpit zwar auch den Sponsorengeldern der Banco do Brasil zu verdanken, er ist aber weit mehr als ein Paydriver. Das bewies er an seinem ersten Wochenende als GP-Pilot mit dem starken Qualifying – er verpasste das Top-10-Finale nur um 8 Hundertstel – und mit einem klugen, sehr kontrollierten Rennen, in dem er seinen Verfolger Daniel Ricciardo im Red Bull frustrierte. Wie stark Nasr ist, zeigt auch der Vergleich mit seinem Teamkollegen Marcus Ericsson, der durchaus nicht abfiel, gegen den Brasilianer aber weder im Qualifying noch im Rennen Land sah.
Keystone
Im vergangenen Jahr war der Ferrari-Motor eine Hypothek für die ohnehin nicht wirklich konkurrenzfähigen Sauber-Boliden. Die von der Scuderia für 2015 nach Hinwil gelieferten Aggregate sind endlich eine echte Hilfe. «Ferrari hat einen ganz klaren Fortschritt gemacht», sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Er und seine Equipe gehörten in Melbourne zu den Leidtragenden, kam Ricciardo doch nicht an Nasr vorbei. Horner ist überzeugt, dass Sauber beim Chassis keine derart grossen Verbesserungen erzielt hat, dass der Leistungssprung so zu erklären wäre.  Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn bestätigt: «Ferrari hat einen wirklich grossen Schritt mit der Antriebseinheit gemacht. Das zeigt zudem, was wir und auch Ferrari vergangenes Jahr für einen Nachteil hatten.»
Im vergangenen Jahr war der Ferrari-Motor eine Hypothek für die ohnehin nicht wirklich konkurrenzfähigen Sauber-Boliden. Die von der Scuderia für 2015 nach Hinwil gelieferten Aggregate sind endlich eine echte Hilfe. «Ferrari hat einen ganz klaren Fortschritt gemacht», sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Er und seine Equipe gehörten in Melbourne zu den Leidtragenden, kam Ricciardo doch nicht an Nasr vorbei. Horner ist überzeugt, dass Sauber beim Chassis keine derart grossen Verbesserungen erzielt hat, dass der Leistungssprung so zu erklären wäre. Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn bestätigt: «Ferrari hat einen wirklich grossen Schritt mit der Antriebseinheit gemacht. Das zeigt zudem, was wir und auch Ferrari vergangenes Jahr für einen Nachteil hatten.»
Keystone
Sauber musste für die Posse um Giedo van der Garde viel Kritik einstecken. Ehemalige Piloten der Zürcher Oberländer wie der im Unfrieden geschiedene Nico Hülkenberg, aber auch der in seiner Sauber-Zeit glückliche Sergio Pérez bekundeten offen Symapthie für Van der Garde. Das Image des Schweizer Teams, das lange als vorbildhaft im Umgang mit seinen Mitarbeitern galt, wurde nach den zahllosen Betreibungen im vergangenen Jahr noch mehr ramponiert. Auch weil die Kommunikation gegen aussen nicht optimal lief. Die Kommunikation gegen innen stimmte aber ganz offensichtlich. Es scheint ein Wir-Gefühl entstanden zu sein in diesen turbulenten Tagen. Alle zogen an einem Strang.
Sauber musste für die Posse um Giedo van der Garde viel Kritik einstecken. Ehemalige Piloten der Zürcher Oberländer wie der im Unfrieden geschiedene Nico Hülkenberg, aber auch der in seiner Sauber-Zeit glückliche Sergio Pérez bekundeten offen Symapthie für Van der Garde. Das Image des Schweizer Teams, das lange als vorbildhaft im Umgang mit seinen Mitarbeitern galt, wurde nach den zahllosen Betreibungen im vergangenen Jahr noch mehr ramponiert. Auch weil die Kommunikation gegen aussen nicht optimal lief. Die Kommunikation gegen innen stimmte aber ganz offensichtlich. Es scheint ein Wir-Gefühl entstanden zu sein in diesen turbulenten Tagen. Alle zogen an einem Strang.
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