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«Das Ganze ist einfach nur sensationell, fantastisch»

Teamchef Peter Sauber vergoss nach dem 2. Platz von Sergio Pérez Tränen.

Champagner zur Belohnung: Sergio Pérez lässt seiner Freude freien Lauf.
Champagner zur Belohnung: Sergio Pérez lässt seiner Freude freien Lauf.
Keystone
Der erste Sauber-Podestplatz seit 2009: Pérez hat allen Grund zur Freude.
Der erste Sauber-Podestplatz seit 2009: Pérez hat allen Grund zur Freude.
Keystone
Enttäuschung: Weltmeister Sebastian Vettel geht im Red Bull leer aus.
Enttäuschung: Weltmeister Sebastian Vettel geht im Red Bull leer aus.
Reuters
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Was fällt Ihnen zu Pérez’ Erfolg spontan ein? Das Ganze ist einfach nur sensationell, fantastisch. Mit diesem Ergebnis haben wir natürlich nie und nimmer rechnen dürfen. Checo (Sergio Pérez, Red.) ist über sich hinausgewachsen. Dazu kommt das hervorragende Auto, ohne das dieses Resultat nicht möglich gewesen wäre.

Wie erlebten Sie die letzten Runden? Das brauchte natürlich Nerven. Da gehen einem die verschiedensten Dinge durch den Kopf. Vor allem dachte ich, die Verfolger würden nach dem Wechsel auf die Intermediate-Reifen und vor allem auf die Trockenpneus aufholen. Immerhin war Lewis Hamilton der erste Verfolger. Aber das Gegenteil war der Fall: Checo distanzierte die Gegner weiter. Das war für mich die grösste Genugtuung.

Dieser zweite Rang war mit Blick auf die Teamwertung umso wichtiger, zumal mit Williams, Force India oder Toro Rosso auch Teams punkteten, die wie Sauber dem Mittelfeld zugeordnet werden. Das stimmt, ja. Das verleiht dem 2. Platz zusätzliche Bedeutung.

Für Pérez war es eine ungewohnte Situation, als er zum Führenden Alonso aufgeschlossen hatte. Sein Renningenieur Marco Schüpbach forderte ihn auf, vorsichtig zu sein – natürlich auf meine Anweisung hin.

Und doch unterlief ihm ein Fehler. Ich denke, es wäre möglich gewesen, dass Checo gewinnt, ganz klar. Alonso war auf den weichen Reifen unterwegs, die stärker abbauten. Checo dagegen auf den härteren. Aber über den möglichen Sieg mag ich nicht reden. Ich bin einfach nur glücklich über dieses Ergebnis.

Nicht nur das Rennen, das ganze Wochenende verlief erstaunlich. Absolut. Noch am Freitag während des Trainings hatte Sergio gesagt, das Auto sei unfahrbar. Und zwei Tage später ist er der dominierende, schnellste Fahrer im Feld. Das ist wirklich unglaublich.

Die Basis zum Erfolg wurde mit dem ersten Boxenstopp und dem Wechsel auf Regenreifen nach der 1. Runde gelegt. Deshalb beruht dieses Ergebnis nicht auf Glück. Auch die Boxencrew hat eine Superleistung vollbracht. Die Strategie hat heute perfekt gepasst.

si

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