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«Die Formel 1 ist zu sicher»

Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve lästert vor dem GP von Kanada über die Fahrer der Königsklasse – und wünscht sich mehr Risiko.

Noch immer ein Mann der klaren Worte: Jacques Villeneuve.
Noch immer ein Mann der klaren Worte: Jacques Villeneuve.
Keystone

Während sich die Formel 1 auf den nächsten Akt des Titelkampfs zwischen WM-Leader Sebastian Vettel (Ferrari) und Lewis Hamilton (Mercedes) freut, wünscht sich der frühere Sauber-Pilot Jacques Villeneuve mehr Spektakel und mehr Risiko bei den Rennen. «Die Formel 1 ist zu sicher, es gibt viele Fahrer, die nichts können», sagte der Kanadier zur «Welt».

Das Brisante daran: Villeneuve, der 1997 in einem Williams Weltmeister wurde, verlor seinen Vater Gilles bei einem Unfall. Der legendäre Ferrari-Fahrer kollidierte am 8. Mai 1982 im Abschlusstraining zum GP von Belgien mit dem Auto von Jochen Mass und erlag wenige Stunden später seinen Verletzungen.

«Ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmte», erinnert sich Villeneuve junior an den schicksalhaften Tag. Er war damals elf Jahre alt und sass daheim bei einem Videospiel, als die Familie die Hiobsbotschaft per Telefon erhielt.

Besonders hart kritisiert Jacques Villeneuve den 25-jährigen Belgier Stoffel Vandoorne. Dieser habe es zu keinem Zeitpunkt geschafft, auf Augenhöhe mit seinem McLaren-Teamkollegen Fernando Alonso zu sein. «Als ich 1996 debütiert habe, besiegte ich Damon Hill, einen grossen Namen. Ich stellte den Williams gleich in meinem ersten Grand Prix auf die Pole-Position», zieht Villeneuve einen Vergleich.

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