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Die sechs heissen Fragen in der Formel 1

Redaktion Tamedia liefert die Antworten auf die wichtigsten Fragen in der Königsklasse des Motorsports. Von Vettels WM-Chancen bis zu Schumachers Problemen und Kobayashis Situation bei Sauber.

Von den letzten vier Rennen hat Sebastian Vettel nur eines gewonnen, und bei seinem Heimrennen auf dem Nürburgring verpasste er als Vierter sogar das Podest. Trotzdem muss der Deutsche nicht um den WM-Titel fürchten. Vettels Gegner sind im Rennen um die Formel-1-Weltmeisterschaft gleichzeitig seine Helfer. Mark Webber, Nürburgring-Sieger Lewis Hamilton und Fernando Alonso, der sich beim vorletzten Rennen in Silverstone durchsetzte, spucken einander nämlich regelmässig in die Suppe. Vettel findet nach seinem Traumstart vermehrt in einem von ihnen seinen Meister, aber immer in einem anderen. Die riesigen Rückstände, die Webber (139 Punkte), Hamilton (134) und Alonso (130) gegenüber dem Titelverteidiger (216) aufweisen, liessen sich aber nur mit einer Siegesserie wettmachen. Der aktuelle WM-Zweite Webber könnte seinen Teamkollegen nicht einmal dann einholen, wenn dieser die nächsten drei Rennen sausen liesse und er selbst dreimal siegen würde. Für einen GP-Sieg gibt es 25 Punkte, Webbers Hypothek beträgt aktuell 77 Zähler.
Von den letzten vier Rennen hat Sebastian Vettel nur eines gewonnen, und bei seinem Heimrennen auf dem Nürburgring verpasste er als Vierter sogar das Podest. Trotzdem muss der Deutsche nicht um den WM-Titel fürchten. Vettels Gegner sind im Rennen um die Formel-1-Weltmeisterschaft gleichzeitig seine Helfer. Mark Webber, Nürburgring-Sieger Lewis Hamilton und Fernando Alonso, der sich beim vorletzten Rennen in Silverstone durchsetzte, spucken einander nämlich regelmässig in die Suppe. Vettel findet nach seinem Traumstart vermehrt in einem von ihnen seinen Meister, aber immer in einem anderen. Die riesigen Rückstände, die Webber (139 Punkte), Hamilton (134) und Alonso (130) gegenüber dem Titelverteidiger (216) aufweisen, liessen sich aber nur mit einer Siegesserie wettmachen. Der aktuelle WM-Zweite Webber könnte seinen Teamkollegen nicht einmal dann einholen, wenn dieser die nächsten drei Rennen sausen liesse und er selbst dreimal siegen würde. Für einen GP-Sieg gibt es 25 Punkte, Webbers Hypothek beträgt aktuell 77 Zähler.
Keystone
Der schweizerisch-französische Doppelbürger Romain Grosjean hat beste Chancen, in der kommenden Saison in die Königsklasse zurückzukehren. Der Genfer, der von Renault Ende 2009 nach nur sieben Rennen ausgemustert wurde und nun in der GP-2-Serie startet, bekam zuletzt von Teamchef Eric Boullier ein dickes Lob. «Ich kann bestätigen, dass er viel reifer als vor zwei Jahren ist. Wir warten ab, was mit Robert Kubica passiert», so Boullier. Kubica hofft, dass er nach seinem Rallye-Unfall im kommenden Jahr ein Comeback geben kann. Schafft er das nicht, hat Grosjean wohl bessere Karten auf sein Cockpit als der aktuelle Fahrer Nick Heidfeld. Laut Boullier liegen dem 25-Jährigen aber auch Angebote von drei weiteren Teams vor. Es dürfte sich dabei um die Hinterbänkler HRT, Virgin und Team Lotus handeln.
Der schweizerisch-französische Doppelbürger Romain Grosjean hat beste Chancen, in der kommenden Saison in die Königsklasse zurückzukehren. Der Genfer, der von Renault Ende 2009 nach nur sieben Rennen ausgemustert wurde und nun in der GP-2-Serie startet, bekam zuletzt von Teamchef Eric Boullier ein dickes Lob. «Ich kann bestätigen, dass er viel reifer als vor zwei Jahren ist. Wir warten ab, was mit Robert Kubica passiert», so Boullier. Kubica hofft, dass er nach seinem Rallye-Unfall im kommenden Jahr ein Comeback geben kann. Schafft er das nicht, hat Grosjean wohl bessere Karten auf sein Cockpit als der aktuelle Fahrer Nick Heidfeld. Laut Boullier liegen dem 25-Jährigen aber auch Angebote von drei weiteren Teams vor. Es dürfte sich dabei um die Hinterbänkler HRT, Virgin und Team Lotus handeln.
Keystone
Das Schweizer Sauber-Team hat in dieser Woche mitgeteilt, dass es auch im kommenden Jahr auf seine beiden aktuellen Piloten Kamui Kobayashi und Sergio Perez setzt. Verwunderlich ist dies nicht, da beide gute Griffe von Teamchef Peter Sauber waren. Kobayashi ist aber so gut, dass er über 2012 hinaus wohl bei den Grossen im Zirkus ein heisses Thema wird. «Dieser Bursche ist ungeheuer dynamisch und ehrgeizig», lobte der frühere GP-Pilot John Watson den Japaner im Anschluss an das Rennen auf dem Nürburgring, das Kobayashi nach Startplatz 17 als Neunter beendete. «Er schafft sich seine Möglichkeiten und ist jemand, der sich bei einem Rennen ins Rampenlicht fahren kann. Wir sehen leider nicht so viel davon, weil er nie ganz vorne mitspielt. Das ist nicht seine Schuld, aber setzen wir Kobayashi einmal in ein Spitzenauto bei Ferrari, McLaren oder Red Bull. Ich denke, dann würde uns sehr aufregender Rennsport ins Haus stehen», so Watson. gegenüber «TalkSport».
Das Schweizer Sauber-Team hat in dieser Woche mitgeteilt, dass es auch im kommenden Jahr auf seine beiden aktuellen Piloten Kamui Kobayashi und Sergio Perez setzt. Verwunderlich ist dies nicht, da beide gute Griffe von Teamchef Peter Sauber waren. Kobayashi ist aber so gut, dass er über 2012 hinaus wohl bei den Grossen im Zirkus ein heisses Thema wird. «Dieser Bursche ist ungeheuer dynamisch und ehrgeizig», lobte der frühere GP-Pilot John Watson den Japaner im Anschluss an das Rennen auf dem Nürburgring, das Kobayashi nach Startplatz 17 als Neunter beendete. «Er schafft sich seine Möglichkeiten und ist jemand, der sich bei einem Rennen ins Rampenlicht fahren kann. Wir sehen leider nicht so viel davon, weil er nie ganz vorne mitspielt. Das ist nicht seine Schuld, aber setzen wir Kobayashi einmal in ein Spitzenauto bei Ferrari, McLaren oder Red Bull. Ich denke, dann würde uns sehr aufregender Rennsport ins Haus stehen», so Watson. gegenüber «TalkSport».
Keystone
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