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Die Wurzeln des Formel-1-Übels

Der stillose Umgang mit unerwünschten Piloten hat in der Formel 1 Tradition. Doch sind die finanziell klammen Teams wirklich die Schuldigen?

Strippenzieher: Bernie Ecclestone könnte den Rennställen mit einer gerechteren Verteilung der Gelder zu mehr Handlungsfreiheit und weniger Abhängigkeit verhelfen.
Strippenzieher: Bernie Ecclestone könnte den Rennställen mit einer gerechteren Verteilung der Gelder zu mehr Handlungsfreiheit und weniger Abhängigkeit verhelfen.
Reuters
Rebell: Giedo van der Garde klagt vor Gericht auf Erfüllung seines Vertrags bei Sauber.
Rebell: Giedo van der Garde klagt vor Gericht auf Erfüllung seines Vertrags bei Sauber.
AFP
Einsamer Rufer in der Wüste: Max Mosley (M.) warnte als FIA-Präsident vor einem Kollaps der Kleinen, Ecclestone und der damalige Ferrari-Chef Luca Di Montezemolo vertrieben ihn.
Einsamer Rufer in der Wüste: Max Mosley (M.) warnte als FIA-Präsident vor einem Kollaps der Kleinen, Ecclestone und der damalige Ferrari-Chef Luca Di Montezemolo vertrieben ihn.
Keystone
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2009 ist ein Schicksalsjahr für die kleineren Formel-1-Teams: Der damalige FIA-Präsident Max Mosley setzt sich vehement für drastische Kostensenkungen ein. Die Reichen und Mächtigen aber, zu denen in jener Zeit auch noch der von BMW geführte Sauber-Rennstall gehört, rebellieren. Sie drohen mit der Gründung einer Piratenserie, sollte Mosley seinen Posten nicht räumen. Mosley, im Vorjahr von einem Sexskandal desavouiert, steht auch in Opposition zu GP-Vermarkter Bernie Ecclestone und stellt sich schliesslich nicht mehr zur Wiederwahl. Seine Ära endet.

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