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Ecclestone will diese Frau in die Formel 1 bringen

Maria de Villota könnte in der nächsten Saison Testfahrerin bei Renault werden – dank Bernie Ecclestones Unterstützung.

Könnte bald als Testfahrerin im Renault-Boliden sitzen: Maria de Villota. (Quelle: Mariadevillota.es)
Könnte bald als Testfahrerin im Renault-Boliden sitzen: Maria de Villota. (Quelle: Mariadevillota.es)
Keystone

«Ich bin sehr zufrieden», sagte die 31-jährige Spanierin Maria de Villota laut Formel1.de in einem Interview. Grund dafür war ihre Reise in Richtung Brasilien, wo der letzte Formel-1-Grand-Prix der Saison 2011 stattfand. Dort besuchte sie den Formel-1-Rennstall Lotus Renault, um nach eigener Aussage letzte Details zu klären und das Team zu unterstützen.

Was dahinter steckt, ist eine mögliche Verpflichtung der Spanierin für Lotus Renault als Testfahrerin. Der Vertrag könnte noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. Deshalb frohlockt de Villota: «Nächstes Jahr könnte ein Sprungbrett für 2013 sein.»

Ecclestones Wunsch

Bereits im August vor zwei Jahren testete die Spanierin einen Renault-Boliden im französischen Le Castellet. Das Team schien mit den Probeläufen zufrieden gewesen zu sein. Hauptmotor für eine Verpflichtung dürften aber nicht die herausragenden Speedleistungen von de Villota sein, sondern vielmehr der unbedingte Wunsch von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, endlich eine Frau in die Formel 1 zu bringen.

Der 81-Jährige war selbst bei den Testläufen in Le Castellet dabei und ist ein gewichtiger Fürsprecher von de Villota. Daneben sieht Formel1.de in der Verpflichtung der 31-jährigen Spanierin den Vorteil von Schlagzeilen, die eine Verpflichtung mit sich bringt, und dadurch auch der Generierung von zusätzlichen Sponsorengeldern.

Maria de Villota ist die Tochter des ehemaligen Formel-1-Fahrers Emilio de Villota. Seit 2009 fährt sie für Atletico Madrid in der Superleague-Formula-Serie. Die letzte Frau, die es bisher in die Formel 1 geschafft hat, war Giovanna Amati. Die Italienerin erhielt 1992 aufgrund ihrer Beziehungen zu Benetton-Chef Flavio Briatore beim Rennstall Brabham einen Vertrag, schaffte es aber in drei Anläufen nie, sich für einen Grand Prix zu qualifizieren. Beim Grand Prix von Spanien wurde sie schliesslich durch Damon Hill ersetzt.

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