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Giovinazzi bekommt das zweite Sauber-Cockpit

Der Hinwiler Formel-1-Rennstall hat sein Fahrer-Duo für 2019: Antonio Giovinazzi wird Teamkollege von Kimi Räikkönen.

Bereits diese Saison sass der Italiener hin und wieder zu Testzwecken im Sauber-Cockpit. Hier im Juli beim Training zum Grossen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring.
Bereits diese Saison sass der Italiener hin und wieder zu Testzwecken im Sauber-Cockpit. Hier im Juli beim Training zum Grossen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring.
Mark Thompson/Getty Images
2017 fuhr er als Ersatz von Pascal Wehrlein die Rennen in Australien und China. In Shanghai lief es ihm nicht so gut, er crashte auf der Zielgerade und schied aus.
2017 fuhr er als Ersatz von Pascal Wehrlein die Rennen in Australien und China. In Shanghai lief es ihm nicht so gut, er crashte auf der Zielgerade und schied aus.
Lars Baron/Getty Images
Ein Jahr zuvor holte er sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung der GP3-Serie.
Ein Jahr zuvor holte er sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung der GP3-Serie.
Getty Images
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Mit dem Engagement von Giovinazzi setzen sie in Hinwil die Tradition als Ausbildungsrennstall fort. Die Zusammenarbeit mit dem 24-jährigen Italiener währt schon seit zwei Jahren. In der vergangenen Saison hat Giovinazzi in einem Sauber-Auto auch schon zwei Formel-1-Rennen absolviert. In Australien und in China war er für den rekonvaleszenten Deutschen Pascal Wehrlein eingesprungen. Zudem ist er an weiteren Grand-Prix-Wochenenden am ersten Trainingstag zum Einsatz gekommen.

Wiederum steht mit Giovinazzi bei Sauber in Zukunft ein Fahrer aus dem Förderprogramm von Ferrari unter Vertrag. Seine Verpflichtung ist insbesondere im Hinblick auf das Projekt relevant, das Alfa Romeo nach mehr als 30 Jahren Absenz zur Rückkehr in die Formel 1 bewogen hat. Das Zusammengehen der Traditionsmarke mit dem jungen Italiener ist ein logischer Schritt, zumal Giovinazzi schon seit vielen Jahren mit Alfa Romeo verbandelt ist.

«Als Italiener ist es für mich eine grosse Ehre, eine so ikonische Marke wie Alfa Romeo in unserem Sport zu vertreten», wird Giovinazzi im Communiqué zitiert. Vertreten ist dank ihm auch endlich wieder sein Heimatland im Kreis der Fahrer. Die letzten Italiener in der Formel 1 waren Vitantonio Liuzzi und Jarno Trulli in der Saison 2011.

Neue Rolle für Ericsson

Bei seinem zukünftigen Arbeitgeber findet Giovinazzi ideale Voraussetzungen für die sportliche Weiterentwicklung vor. Mit Alfa Romeo Sauber gehört er einem Team mit (wieder) rosigen Aussichten an, mit dem im Tausch mit Charles Leclerc von Ferrari zurückkehrenden Räikkönen erhält er einen Teamkollegen, der ihm mit seiner immensen Erfahrung unterstützend zur Seite stehen wird.

Ericsson muss nach vier Jahren weichen, obwohl seine Förderer die Besitzer des Teams sind. Der Fakt, dass die Familie Rausing den Schweden seit Jahren unterstützt, war den Verantwortlichen der Equipe jetzt aber weniger wichtig, als dem Wunsch von Ferrari zu entsprechen, einem weiteren jungen Fahrer aus den eigenen Reihen die Möglichkeit für den Aufstieg zum Formel-1-Stammfahrer zu ermöglichen. Ericsson bleibt gleichwohl Teil des Teams. Er übernimmt die Rollen des Ersatzfahrers und des Markenbotschafters.

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