Zum Hauptinhalt springen

Ferrari-Chef lästert über Ecclestone und Schumacher

Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone nannte die Beschwerden von Ferrari einen Witz. Die Retourkutsche des Rennstalls liess nicht lange auf sich warten.

Giftige Antwort: Luca di Montezemolo reagiert verärgert auf Kritik von Bernie Ecclestone. (14. Januar 2011)
Giftige Antwort: Luca di Montezemolo reagiert verärgert auf Kritik von Bernie Ecclestone. (14. Januar 2011)
Keystone

Auch nachdem Ferrari bekannt gegeben hat, dass der Fall rund um Sebastian Vettels umstrittenes Überholmanöver in São Paulo als abgeschlossen betrachtet werde, geht die mediale Schlammschlacht weiter. Auf die Vorwürfe von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, Ferraris Beschwerden seien ein Witz, hat Luca di Montezemolo giftig geantwortet. «Wir müssen unsere älteren Mitbürger respektieren, vor allem, wenn sie nicht mehr wissen, was sie sagen», sagte der 65-Jährige gegenüber der «Gazzetta dello Sport». Das Alter sei mit gewissen Ämtern unvereinbar, lästerte di Montezemolo weiter. Ecclestone selbst konnte diesen Vorwürfen nichts abgewinnen. Der BBC Sport sagte der 82-Jährige: «Das einzig Wahre in seiner Aussage ist das Alter – darüber gibt es keine Zweifel.»

Mit der Kritik an Ecclestone hat di Montezemolo aber noch nicht genug. Auch der siebenfache Weltmeister Michael Schumacher kommt unter die Räder. Der Deutsche hatte während des GP von Brasilien Vettel mehr oder weniger kampflos passieren lassen, was di Montezemolo sauer aufstösst. «Es handelt sich ja um einen Piloten, der Ferrari aussergewöhnliche Momente geschenkt hat und dem wir sehr verbunden sind», so der Italiener. «Ich hätte von Schumacher ein anderes letztes Rennen erwartet.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch