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Formel 1 gastiert erstmals in Valencia

Erstmals macht der Rennzirkus in der spanischen Hafenstadt Halt. Der GP von Europa verläuft als Stadtkurs am Yachthafen.

Der «Valencia Street Circuit» ist der erste neue Formel-1-Rundkurs seit die Strecke von Istanbul vor drei Jahren eingeweiht wurde. Im Yachthafen der Mittelmeermetropole gastierte letztes Jahr der America's Cup.

In Spanien finden zum ersten Mal seit elf Jahren wieder zwei Grand Prix statt. 1997 wurde der Grosse Preis von Europa in Jerez ausgetragen. Das «europäische» Rennen fand auch schon in Brands Hatch, Donington (beide Gb) und auf dem deutschen Nürburgring statt.

Simulationen statt Tests

Da die Strecke erst kurz vor dem Rennen fertig gestellt wurde, konnten keine Testläufe durchgeführt werden und die Teams mussten sich mit Simulationen bestmöglich auf den Einsatz vorbereiten.

Auch wenn Erfahrungswerte fehlen, ergaben Computer-Simulationen für die Strecke eine Höchstgeschwindigkeit am Ende der längsten Geraden von rund 320 km/h. Die Durchschnittsgeschwindigkeit dürfte etwa 225 km/h betragen. Da die Piloten also relativ schnell unterwegs sind, kann - trotz wenigen Auslaufzonen - von einem zweiten Monaco also keine Rede sein. Höhepunkt der Strecke dürfte eine Brücke über den Kanal zum Meer sein.

Hochspannung bei der Gesamtwertung

Dass es in Valencia zu neuen Verschiebungen im Klassement kommt, ist zu erwarten. Welches Team die Ausgangslage mit der unbekannten Strecke am besten zu nutzen weiss, lässt sich nicht prognostizieren. McLaren-Mercedes mit WM-Leader Lewis Hamilton und dem überraschenden Ungarn-Gewinner Heikki Kovalainen gilt nach drei Siegen in Folge als Favorit.

Wichtig wird das Rennen auch für Nick Heidfeld. Nach einem desaströsen Auftritt auf dem Hungaroring braucht er gute Resultate, um seinen Platz im BMW-Sauber-Cockpit zu behaupten. «Ich freue mich immer sehr, wenn eine neue Strecke im Kalender auftaucht, und auf Valencia bin ich besonders gespannt», kommentierte Heidfeld vor dem zwölften von 18 Rennen. BMW-Sauber-Direktor Mario Theissen meinte: «Unser Ziel ist es, an die guten Resultate der ersten Saisonhälfte anzuknüpfen. Wir haben noch einige Pfeile im Köcher und wollen damit den einen oder anderen Treffer landen.»

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