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Hamilton zieht mit Altmeister Schumacher gleich

Lewis Hamilton gewinnt den GP von Ungarn vor Kimi Räikkönen. Mit diesem Triumph schliesst der Engländer nach Siegen vor den Toren Budapests zu Michael Schumacher auf.

Lewis Hamilton entscheidet den GP von Ungarn bei Budapest zum vierten Male für sich. Damit zieht...
Lewis Hamilton entscheidet den GP von Ungarn bei Budapest zum vierten Male für sich. Damit zieht...
Keystone
...der Brite mit dem deutschen Altmeister Michael Schumacher gleich, der ebenfalls viermal auf dem Hungaroring gewinnen konnte. (Bild: 19. August 2001)
...der Brite mit dem deutschen Altmeister Michael Schumacher gleich, der ebenfalls viermal auf dem Hungaroring gewinnen konnte. (Bild: 19. August 2001)
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Monisha Kaltenborn, die Geschäftsführerin von Sauber, ist im Rahmen des WM-Laufes auf dem Hungaroring gefragte Gesprächspartnerin – weniger wegen der sportlichen Krise, sondern vielmehr wegen des Russen-Deals. Konkretes gesagt hat der weibliche CEO allerdings nicht.
Monisha Kaltenborn, die Geschäftsführerin von Sauber, ist im Rahmen des WM-Laufes auf dem Hungaroring gefragte Gesprächspartnerin – weniger wegen der sportlichen Krise, sondern vielmehr wegen des Russen-Deals. Konkretes gesagt hat der weibliche CEO allerdings nicht.
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24 Stunden nachdem er selbst für sich überraschend die Poleposition erobert hatte, warf Lewis Hamilton auf dem Hungaroring fast alle Rennprognosen über den Haufen. Bei 35 Grad bekundete der nunmehr 22-fache Grand-Prix-Sieger mit den Reifen am Mercedes keine Probleme und verwies Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel auf die weiteren Plätze.

Für Hamilton war es bereits der vierte Triumph in Mogyorod, womit er diesbezüglich zu Altmeister Michael Schumacher aufschloss. Vettel muss zwar weiterhin auf den ersten Sieg nordöstlich von Budapest warten, allerdings baute der dreimalige Champion seine WM-Führung gegenüber Fernando Alonso (5.) vor der Sommerpause um fünf auf 39 Punkte aus. Zu Platz 2 reichte es dem Deutschen nicht, weil Räikkönen mit einem Boxenstopp weniger auskam und sich gegen Vettel auf den letzten Runden erfolgreich zu verteidigen vermochte.

Das Eingreifen der Jury

Hamilton erarbeitete sich im ersten Drittel des Rennens einen Vorsprung von 13 Sekunden auf seine Verfolger. Nach dem ersten Boxenhalt war Vettel nicht unmittelbar hinter dem Briten, sondern hinter dessen Landsmann Button auf die Strecke zurückgekommen. Während zwölf Runden kam Vettel nicht am McLaren-Fahrer vorbei, wodurch sich der Vorsprung Hamiltons, der erstmals in einem Auto von Mercedes siegte, kontinuierlich vergrösserte.

Hinter Button steckte jedoch nicht nur Vettel bis zur 24. Runde fest, sondern auch Romain Grosjean und Alonso. Im Zuge der Überholaktion dieses Trios verliess Grosjean die Strecke und verschaffte sich dadurch einen Vorteil, was später durch die Rennkommissäre mit einer Durchfahrtsstrafe geahndet wurde. Für den Genfer mit französischer Lizenz war der Traum vom Podest damit vorbei.

Der schlechteste Start von Sauber

Saubers Nico Hülkenberg erwischte einen schlechten Start und fiel von der 12. in die 15. Position zurück. Weil der 25-jährige Deutsche beim zweiten Stopp zu schnell unterwegs gewesen war, wurde auch er wenige Runden nach Rennhälfte mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Hülkenberg kam damit nicht über den 11. Platz hinaus und verpasste die anvisierten Punkteränge klar.

Seinem Teamkollegen Esteban Gutiérrez blieb das Pech in Ungarn auch im Rennen treu. Der 21-jährige Mexikaner, der am Samstag das letzte freie Training wegen eines Motorwechsels verpasst hatte, musste das Rennen noch vor der Halbzeit wegen eines technischen Problems (Antriebsstrang) aufgeben. Zuvor hatte er sich vom 17. Startplatz aus nicht entscheidend verbessern können. Die sieben WM-Punkte nach Hälfte der WM-Rennen bedeuten das bisher schlechteste Ergebnis für Sauber – noch schlechter als die Bilanz im Krisenjahr 2010.

si/fal

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