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Hamiltons grosse Demonstration

Lewis Hamilton ist zum zweiten Mal Formel-1-Weltmeister. Der Engländer sichert sich den Titel standesgemäss mit dem Triumph beim Saisonfinale in Abu Dhabi.

Am Ziel: Lewis Hamilton gewinnt das Saisonfinale in Abu Dhabi und holt sich verdient seinen zweiten WM-Titel in der Formel 1.
Am Ziel: Lewis Hamilton gewinnt das Saisonfinale in Abu Dhabi und holt sich verdient seinen zweiten WM-Titel in der Formel 1.
Reuters
Der Brite schwenkt den Union Jack – die Freude ist gross beim Fahrer, der im Finish die Nerven behält.
Der Brite schwenkt den Union Jack – die Freude ist gross beim Fahrer, der im Finish die Nerven behält.
Keystone
Fröhliches Gruppenbild: Stunden nach dem GP zeigen sich im Mercedes-Team beim Gruppenbild alle bei bester Laune.
Fröhliches Gruppenbild: Stunden nach dem GP zeigen sich im Mercedes-Team beim Gruppenbild alle bei bester Laune.
Keystone
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Lewis Hamiltons Teamkollege und Rivale im Titelkampf, Nico Rosberg, musste seine Hoffnung, in der Königsklasse das bessere Ende doch noch für sich zu behalten, nach halber Distanz endgültig aufgeben, als das Energierückgewinnungssystem am Mercedes zu streiken begann. Am Ende wurde der Deutsche bis auf den 14. Platz zurückgereicht, fuhr aber tapfer zu Ende.

Rosberg hätte wohl auch ohne das Pech keine Chance gehabt, Hamilton in der WM-Gesamtwertung noch abfangen zu können. Rosbergs Ambitionen hatten schon auf den ersten Metern einen argen Dämpfer erhalten. Der aus der Poleposition gestartete Deutsche kam schlecht weg und musste seinen Stallgefährten passieren lassen. Rosberg sah sich danach auch mit der funktionierenden Technik nie in der Lage, das Blatt doch noch zu seinen Gunsten wenden zu können. Spannung kam in Abu Dhabi derart nie auf. Nervenaufreibend war der letzte Akt im Titelkampf bei dieser Konstellation selbstredend nie.

Souverän zum Titel

Hamilton stellte seinen zweiten Titelgewinn nach jenem von 2008 mit einem weiteren Sieg in würdigem Rahmen sicher. Es war der elfte Triumph in diesem Jahr und der 33. insgesamt. Auf dem Yas Marina Circuit war er schon einmal vor drei Jahren als Erster abgewinkt worden. Nach dem GP lobte der grosse Champion aus England seinen deutschen Teamgefährten: «Nico hat mir die ganze Saison einen tollen Kampf geliefert. Und er hat mir wie ein fairer Sportsmann nach dem Rennen sofort zum Titel gratuliert.»

Die Plätze 2 und 3 sicherten sich Felipe Massa und Valtteri Bottas in den Williams. Massa, der in diesem Jahr schon dreimal Dritter geworden ist, ist damit so gut klassiert wie noch nie in Diensten von Williams. Der Brasilianer hatte auf diese Saison hin nach der Ausmusterung bei Ferrari zur Equipe von Sir Frank Williams gewechselt. Massa vermochte seinen Rückstand auf Hamilton in der Schlussphase noch deutlich zu reduzieren, zu behelligen vermochte aber auch er den neuen Weltmeister nicht mehr.

Die Nullnummer von Sauber

Das Team Sauber beendete zum ersten Mal in seiner seit 1993 währenden Formel-1-Geschichte eine Saison ohne Punkte. Auch in Abu Dhabi besassen Esteban Gutiérrez und Adrian Sutil bei ihrem letzten Einsatz als Fahrer des Zürcher Rennstalls nie eine reelle Chance, in den Kampf um einen der ersten zehn Plätze eingreifen zu können. Gutiérrez wurde Fünfzehnter, Sutil Sechzehnter – die abschliessenden Resultate passen zu einem Jahr, das bei Sauber tiefe Wunden hinterlässt.

si/fal

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