«Ich hielt mich für unverletzbar»

Vor 25 Jahren krachte Karl Wendlinger in Monaco in die Begrenzungsmauer. Nun spricht der 50-Jährige über den schweren Weg, der folgte.

Hatte 1994 einen schweren Unfall: Der Österreicher Karl Wendlinger. Bild: Keystone

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Sie laufen nicht rund.
Ich merke das gar nicht.

Sind das Nachwehen Ihres schweren Unfalls von 1994?
Ich habe das linke Knie damals an der Lenksäule angeschlagen. Ich wurde Ende Juli aus dem Krankenhaus in Innsbruck entlassen, erst im September konnte ich am Knie operiert werden wegen all der Schlafmittel und der Narkose. Zuvor im Spital von Nizza haben sie gesagt: «Das Knie ist unwichtig, es geht erst einmal um den Kopf.»

Sie lagen 19 Tage im Koma. In welchem Zustand waren Sie danach?
Ich habe die erste Woche nicht viel gesagt, kaum reagiert. Den Einzigen, den ich erkannte, war mein Vater. Sonst niemanden, auch meine Mutter nicht. Mein Vater erzählte mir diese Geschichte: In Nizza wurden all meine Sachen gepackt, um mich mit einem Jet ins Spital nach Innsbruck zu fliegen. Er sagte: «Du brauchst nicht zu denken, wir packen jetzt, und du kommst nach Innsbruck.» Ich sagte: «Nein, nein, ich muss nach Barcelona.» Dort war das nächste Rennen. Ich konnte nicht bis fünf zählen, aber das wusste ich.

Wie war die Zeit für Ihre Familie?
In den drei Wochen im Koma und auch danach stellte sie sich schon die Frage: Wie wird er? Gibts Einschränkungen, eine Behinderung? Das war für meine Eltern und meine Frau eine schwierige Zeit.

Gab es Einschränkungen?
Wenige. Irgendwann merkte ich, dass das Kurzzeitgedächtnis sehr schlecht war. Und zu Beginn fiel mir das eine oder andere Wort nicht ein, das war auffällig. Aber der Arzt sagte mir bei der Entlassung: «Das alltägliche Leben ist das beste Training.» So war es auch.

Haben Sie Erinnerungen an die Zeit im Koma?
Nichts.

Und an danach?
An die ersten zwei Wochen, als ich wach war, kann ich mich nicht erinnern. Ich weiss das alles nur aus Erzählungen. In den ersten vier Tagen habe ich nur an die Decke gestarrt. An einem Abend kam ein Arzt ins Zimmer, es war die erste Person, mit der ich redete.

Was sagten Sie?
Ich bin der Karli, bin 25 Jahre alt und komme aus Kufstein in Tirol. Der dachte: Super, es geht aufwärts. Am nächsten Tag sagte ich: Ich bin der Karli, bin 12 Jahre alt und komme aus Kufstein in Tirol. Es kamen also Dinge zurück und verschwanden wieder.

Konnte das therapiert werden?
Ja. Die Logopädin begann mit einfachen Übungen. Auf dem Frühstückstisch hat es Kaffee, Milch, Brot, Butter, Konfitüre. Was liegt auf dem Tisch? Ich konnte mir zwei der fünf Dinge merken, obwohl es ganz Alltägliches war.

Beängstigte Sie das?
Nein, ich hatte ja keine Schmerzen, ausser am Knie ein bisschen, und es wurde auch von Tag zu Tag besser da oben (tippt sich an die Stirn).

«Ich redete nach der Kopfverletzung eineinhalb Jahre lang den ganzen Tag und merkte es nicht einmal»

Wie stand es um den Körper?
Einmal kam eine Krankenschwester und sagte: «Hock dich in deinen Rollstuhl, wir fahren jetzt zum Wiegen.» Die Waage zeigte 60,5 kg. Ich sagte: Die ist kaputt, ich wiege 77 kg. Doch sie funktionierte schon. (lacht)

War der Aufbau mühsam?
Der Körper hat irgendwie eine Erinnerungsfunktion, es kam alles schnell zurück.

Hat Sie der Unfall verändert?
Vor meiner Kopfverletzung habe ich nichts gesagt, nichts! Ja, nein, vielleicht – das wars. Danach habe ich die ersten eineinhalb Jahre den ganzen Tag geredet und es nicht einmal gemerkt. Irgendwann merkte ich es dann, aber ich konnte es nicht abstellen.

Eineinhalb Jahre lang?
Ja. Als ich es merkte, dachte ich: Das ist ja wie bei den Leuten, über die man sagt, sie seien Quatschköpfe – und die begreifen es nicht.

Was haben Sie denn den ganzen Tag erzählt?
Alles, belangloses Zeugs, was es im Spital zu essen gab, wer blöd war, wer gescheit, alles.

Als hätte sich etwas angestaut?
Genau, jetzt floss alles raus. Früher wünschte ich mir oft, ein bisschen mehr reden zu können, dann hätte ich mich besser verkaufen können. Aber es ging nicht. Ich war ein aufmerksamer Zuhörer, Unterhaltungen aber gabs mit mir nicht.

Haben Sie eine Erklärung für den Wandel?
Das zentrale Nervensystem war verletzt, was eine Wesensänderung zur Folge hatte.

Wie war es für Ihr Umfeld, plötzlich einen anderen Menschen zurückzubekommen?
Speziell. Als mich die ersten Freunde besuchen wollten und meine Mutter fragten, ob sie denn mit mir reden könnten, sagte sie: «Ihr müsst nichts sagen, der redet sowieso den ganzen Tag.»

Sie blieben nach dem Unfall Rennfahrer. Wie konnten Sie etwas weiter lieben, das Ihnen fast das Leben gekostet hat?
Eigenartig, nicht? Ganz eigenartig. Vielleicht, weil ich nicht eine Erinnerung daran habe. Das Letzte, was ich weiss, ist der Abend vor dem Unfalltag. Es gab nie die Frage, ob ich wieder Rennen fahren will, sondern nur, wann.

Wurde Ihnen am 12. Mai 1994 das Leben neu geschenkt oder Ihre Karriere genommen?
Ich wurde meiner Karriere nicht beraubt. Das ist einfach mein Lebensweg, ich habe nie damit gehadert. Ich bin froh, dass ich überlebt habe, dass ich gut überlebt habe. Ob mir ein neues Leben geschenkt wurde, weiss ich nicht, zumindest hat es mein Leben in eine andere Richtung gelenkt.

Ausgang des Tunnels verlor Karl Wendlinger die Kontroller über seinen Sauber – er lag 19 Tage im Koma. Es war das Rennen nach Imola, wo Senna und Roland Ratzenberger starben. (Bild: Getty Images)

In eine gute?
Absolut. Zu Beginn war es schwer. Ich wollte unbedingt das Comeback schaffen, obwohl ich dazu nicht in der Lage war. Speziell die Konzentrationsfähigkeit hatte gelitten. Ich weiss noch, wie ich mich beim dritten Rennen 1995 in Imola im Qualifying keine fünf Sekunden konzentrieren konnte, plötzlich dachte ich an etwas ganz anderes, sprunghaft. Dabei war das extreme Fokussiertsein davor meine grosse Stärke gewesen.

Fiel es schwer, zu akzeptieren, dass das nicht mehr so war?
Es hat mich beschäftigt. Ich habe damals einen Hirnforscher kennen gelernt, der merkte, dass die Hirnströme durcheinander waren. Er liess eine CD abspielen, die Töne wanderten von links nach rechts, das glich die Ströme aus, die Konzentration wurde wieder besser.

Aber Ihre Formel-1-Karriere war bald vorbei.
Nach dem letzten Rennen in Adelaide 1995 war es vorbei. Da hat es mir aber nichts mehr ausgemacht. Das Leben ging weiter.

Dort verunfallten Sie erneut. War das der Auslöser?
Nicht einmal, vielleicht aber eine Bestätigung, dass es vorbei sein muss. Da hats nochmals heftig gekracht, stimmt. Davor war ich eigentlich ganz gut dabei gewesen. Als ich rausgesegelt war, kam Niki Lauda zu mir und sagte: «Das schaute doch gut aus, wieso fliegst du denn schon wieder ab?» (lacht)

Lauda war damals Berater bei Ferrari. Letzten Montag starb er. Welche Erinnerungen haben Sie?
Vor allem welche aus der Kindheit. Er war in Österreich eine Motorsportlegende, ein Vorbild, ein Idol.

«Wenn einer unsterblich war, dann war es Senna. Dass er starb, konnte sich keiner erklären»

Gibt es in der Formel 1 noch Typen wie ihn?
Leclerc ist ein Typ, Verstappen auch. Vor allem aber Lewis Hamilton, weil der alles unter einen Hut bringt, seine Leistung, eine grandiose Fitness und etwas Highlife. Früher gab es schon mehr Typen.

An wen denken Sie?
An Senna und Prost. Nicht nur, weil sie die Besten waren, sondern auch, weil sie eigen waren. Wenn ihnen etwas nicht passte, stellten sie sich hin und redeten Tacheles.

Senna und Roland Ratzenberger starben in Imola zwei Wochen vor Ihrem Unfall. Wie konnten Sie weitermachen?
Es war schlicht das, was ich machen wollte. Ich war nicht ein Hasardeur. Ich dachte nur: Es kommt sowieso, wies kommt. Aber im Nachhinein hätte ich nach den Todesfällen mehr Abstand gebraucht.

Wie haben Sie das Wochenende in Imola 1994 erlebt?
Am Freitag überschlug sich Barrichello im Training. Er hatte kaum Verletzungen, und es hiess: Es kann nichts passieren. Dann war der Ratzenberger-Unfall am Samstag, ich sass im Cockpit und sah auf dem Bildschirm die Unfallstelle. Ich wusste, dass er tot ist. Peter Sauber kam und sagte: «Wir hören auf!»

Doch niemand hörte auf.
Ich war im Kopf sehr durcheinander. Aber ich war damals nicht einer, der seine Gefühle hätte ausdrücken können. Es war auch kaum Zeit zu trauern. Es galt, sich zu entscheiden: Fahre ich weiter oder nicht?

Im Rennen starb dann Senna.
Wir sind das Rennen noch zu Ende gefahren. Ich weiss noch, wie ich zu meinem Renningenieur sagte: «Es ist ein Williams.» Er sagte: «Ja, es ist Senna, er scheint okay zu sein.» Kurze Zeit später war Neustart, ich wurde Vierter. Mir fiel erst Jahre später auf: Ich war viele Runden ganz nah an Mika Häkkinen dran, aber ich hatte im Kopf keine Kraft, zu kämpfen. Ich dachte unbewusst: Okay, das Rennen fahre ich fertig, dann ist ohnehin Schluss.

Wie hörten Sie von Sennas Tod?
Ich kam in die Box, Peter Sauber lehnte an einen Reifenstapel, war sehr emotional, er sagte: «Senna ist tot.» Ich hatte damals einen guten Freund dabei. Wir sassen zusammen am Boden. Er sagte: «Bitte, fahr mit mir nach Hause! Bitte, hör auf mit dem Wahnsinn!» Ich antwortete: «Es geht schon.»

Und es ging weiter.
Ja, es blieb keine Zeit, es wurde sofort entschieden, dass wir wegen der Unfälle nicht in Imola testen werden, sondern in Le Castellet. Also: ab nach Le Castellet.

Und Sie hätten eigentlich Zeit gebraucht?
Ob es was geändert hätte an meinem Unfall: keine Ahnung. Aber ich hätte zur Ruhe kommen sollen. Nach den Tests kam ich nach Hause, ging an die Beerdigung von Ratzenberger und fuhr nach Monaco zur Rennvorbereitung.

War die Formel 1 unmenschlich?
Könnte schon sein. Aber es ist im Sport halt schwierig. Als 2017 der Skirennfahrer David Poisson beim Training tödlich verunglückte, war der Saisonstart nahe. Es geht weiter, auch wenn es schwer ist.

Haben Sie sich selber nie in derselben Situation gesehen wir Ratzenberger oder Senna?
Nein, null. Ich hielt mich für unverletzbar.

Wie hat die Formel 1 auf Sennas Tod reagiert?
Es waren alle ungläubig. Wenn einer unsterblich war, dann er. Nicht nur wegen des Fahrkönnens, sondern wegen seiner Erscheinung. Ich hatte immer das Gefühl, er bewege sich auf einer höheren Stufe als wir anderen. Dass er starb, konnte sich keiner erklären.

Heute ist die Formel 1 so sicher, dass ein Fahrer mit Tempo 300 in die Mauer krachen kann und nichts passiert. Ist das gut?
Ja, sonst würde ja etwas passieren.

Kann es zu sicher sein?
Was die Autos betrifft, nicht. Es macht die Rennen nicht langweiliger, wenn sie sicher sind. Aber die Strecken sind teilweise steril und haben extreme Auslaufzonen.

War das hohe Risiko früher Teil des Reizes?
Für mich als Sportler nicht. Und ich glaube auch nicht, dass das für die Zuschauer galt. Das sind Motorsportfans, die sich die Rennen gerne anschauen, die brauchen die Sensation eines Unfalls nicht.

Sind Sie ein Risikomensch?
Nein, zumindest nicht bewusst. Ich hatte vor Monaco auch kaum Unfälle. Beim Team March nicht, weil die aus finanziellen Gründen keine Ersatzteile hatten, und bei Herrn Sauber nicht, weil er sehr auf seine Autos bedacht war.

Welche Beziehung haben Sie zu Peter Sauber?
Ich habe ihn seit etwa fünf Jahren nicht mehr gesehen. Aber ich muss schon sagen: Es gab und gibt nicht viele Teamchefs, die derart emotional dabei sind wie er. Als ich im Koma lag, besuchte er meine Eltern, kam ins Spital, hielt danach Kontakt zu mir und gab mir die Chance fürs Comeback. Viele andere hätten gesagt: Gut, dass du überlebt hast – und alles Gute!

Auf Ihrer Website steht, Sie bewundern Freikletterer. Also doch ein Risikomensch?
Ich frage mich: Wie geht das?

Es ist eine Gratwanderung zwischen Leben und Tod.
Ich weiss nicht, ob es das ist. Aber es ist ein Bewegen am Limit, am Abgrund. Zu wissen, es darf kein Fehler passieren, fasziniert mich. Im Motorsport können Fehler passieren, dann landet man im Kiesbett. Ich hatte nie das Gefühl, mich am Abgrund zu bewegen.

Haben Sie manchmal den Tag verflucht, an dem Sie sich in den Motorsport verliebten?
Nie. Es ging ja schön langsam vorwärts, erst das Kartfahren mit der Hilfe meiner Eltern, später in der Formel Ford – während ich unter der Woche als Automechaniker in der Werkstatt meines Vaters arbeitete. Es war für mich das Schönste, am Abend mein Rennauto herzurichten. Ich habe in meinem Leben nichts versäumt.

Sie fuhren nach der Formel 1 lange Tourenwagenrennen, 2016 hatten Sie Ihren letzten Einsatz. Fiel es Ihnen schwer, aus dem Cockpit zu steigen?
Da nicht mehr. Es kamen viele gute Junge nach, ich büsste zwei, drei Zehntel ein. Die Zeit war reif.

Bis 2004 lebten Sie in Monaco, dann zogen Sie nach Kufstein. Wie gross war der Kontrast?
Die Heimkehr war angenehm. Wie jeder ging ich hinunter, um Steuern zu sparen. Für die Kinder aber wars nichts: zu laut, zu eng. In Kufstein konnte ich sagen: Geht raus spielen. Sagst du das in Monte Carlo, liegen sie unter dem Auto.

Welche Beziehung haben Sie zu Monaco und der Strecke heute?
Keine, weil ich mich an nichts erinnern kann.

Jüngst jährte sich der Unfall zum 25. Mal. Was machten Sie?
Ich habe einen Kuchen gekauft. Ich halte den Tag auf diese Weise für mich in Erinnerung.


Hamilton schnell, Ferrari peinlich

Monaco sieht rot. Wenn heute zum 90. Rennen auf dem Stadtkurs an der Côte-d’Azur gestartet wird, ist die Formel 1 in Gedanken auch bei Niki Lauda, der am Montag im Universitätsspital Zürich verstorbenen Ikone aus ihren Reihen. Während einer Schweigeminute werden nicht nur die Fahrer, sondern auch Weggefährten des Wieners auf der Start-/Ziel-Geraden stehen und eine rote Mütze halten, wie sie Lauda stets trug. Die Zuschauer auf den Tribünen sollen dem Österreicher nach dem Rennen auf gleiche Weise die Ehre erweisen, zudem werden die Jachten-Besitzer dazu aufgerufen, dann die Hupen ihrer Luxusboote zu betätigen. Lauda wird am Mittwoch in Wien beigesetzt – in einem seiner Rennoveralls.

Monaco wird nicht nur heute viel rot sehen, es sah auch gestern rot – vor allem tat das Charles Leclerc, der einzige Monegasse im Feld. Auf der Strecke trug sich an diesem Samstag nämlich Wunderliches zu. Es kam im ersten Teil des Qualifyings, bei welchem die langsamsten fünf Fahrer ausscheiden, zu einem Duell zwischen den beiden Ferrari-Piloten, zwischen Sebastian Vettel und ebendiesem Leclerc. Der hatte zuvor noch artig die Hände von Fürst Albert II. geschüttelt . Als der 21-Jährige seinen Helm ausgezogen hatte, schüttelte er nur noch den Kopf.

Leclerc kann den Entscheid der Verantwortlichen, ihn nicht noch mal auf die Strecke zu schicken, nicht fassen. (Video: SRF)

Als 16. hatte er tatsächlich den Einzug in den zweiten Qualifikationsteil verpasst – im Training am Vormittag war Leclerc noch der Schnellste gewesen. Verdrängt hatte ihn Vettel, der sich mit dem letzten Versuch vom 17. auf den 1. Platz verbesserte. Leclerc diskutierte in der Box heftig mit Ferrari-Ingenieur Jock Clear. Denn auch er hätte noch viel Zeit gehabt für eine schnelle Runde – obwohl er in seinem Wagen erst zurückgeschoben werden musste auf die Waage, die er entgegen der Anweisung nicht befahren hatte. Doch bei Ferrari beliessen sie ihn in der Garage. Sie gingen davon aus, dass seine 1:12,149 Minuten reichen würden. Taten sie nicht. Es ist eine grosse Peinlichkeit für den stolzen Rennstall. Leclerc klassierte sich noch hinter den beiden Alfa Romeo, er wird allerdings als 15. vor Antonio Giovinazzi losfahren, der wegen Behinderung Hülkenbergs auf den 18. Platz zurückversetzt wurde. Kimi Räikkönen startet als 14.

Um Fassung ringend, sagte Leclerc: «Ich fragte nach, ob sie sich sicher sind, dass wir nicht ein weiteres Mal auf die Strecke müssen. Man sagte mir: ja. Ich hakte nach und bekam keine echte Antwort. Ich schätze, sie waren sich sicher, dass es reichen würde. Derzeit habe ich noch keine Erklärung für diese Entscheidung. Es ist eine sehr bittere Pille, die schwer zu schlucken ist.»

Die Zeitenjagd ging ohne das heimische Grosstalent weiter. Für sich entschieden haben sie einmal mehr die Mercedes-Piloten: Lewis Hamilton startet vor Valtteri Bottas – und Vettel nach einigen Ausrutschern noch hinter Max Verstappen als Vierter. Gut möglich, dass heute auf dem Podest von Monaco also kein Rot zu sehen sein wird.



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Erstellt: 26.05.2019, 09:13 Uhr

Karl Wendlinger, 50



Als seine Formel-1-Karriere 1995 nach 41 Rennen für die Teams Leyton House, March und Sauber zu Ende ging, fuhr Karl Wendlinger in verschiedenen Tourenwagemeisterschaften. Zudem startete er neunmal in Le Mans – zum ersten Mal 1991 für Sauber an der Seite von Michael Schumacher. Mittlerweile ist er als Markenbotschafter und Instruktor für Mercedes-AMG tätig. Der Österreicher ist verheiratet und hat einen 18-jährigen Sohn und eine 21-jährige Tochter. (rha)

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