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«In der Formel 1 gibt es zu viele Deutsche»

GP-Vermarkter Bernie Ecclestone stichelt gegen die teutonische Armada in der Königsklasse des Motorsports.

Brite trifft Deutschen: Ecclestone mit Vettel.
Brite trifft Deutschen: Ecclestone mit Vettel.
Reuters

Am Sonntag starten beim Nachtrennen in Singapur erstmals sieben deutsche Fahrer zu einem Formel-1-Grand-Prix. «Das sind zu viele Deutsche», findet Ecclestone, der seit Jahren von einer erfolgreichen Frau in seinem Zirkus träumt. «Ich denke, Michael Schumacher hat diese Entwicklung vor Jahren ausgelöst, es wird wohl lange dauern, bis die anderen Nationen aufgeholt haben», so der bald 80-jährige Brite.

Der deutsche Einfluss in der Formel 1 ist mit den Fahrern Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Michael Schumacher, Nico Hülkenberg, Adrian Sutil, Nick Heidfeld und Timo Glock sowie dem Teameigner und Motorenhersteller Mercedes tatsächlich beträchtlich. Die Franzosen stellten 1994 allerdings auch schon einmal sieben GP-Piloten, die Italiener brachten es einst sogar auf elf.

Vettel nimmt Ecclestones Sticheleien mit Humor. «Vielleicht sollten die anderen Länder auch die Geschwindigkeitslimite auf der Autobahn aufheben», scherzt der Red-Bull-Pilot. «Die Kartszene und die Förderung in Deutschland sind sehr gut», erklärt Sauber-Rückkehrer Heidfeld die deutsche Welle.

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