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Ins Ziel eskortiert

Ein spanischer Nichtangriffspakt sichert Jorge Lorenzo im Duell mit dem Italiener Valentino Rossi den dritten Weltmeistertitel. Wie viel Friedfertigkeit erträgt der sportliche Wettbewerb?

Wie in einer Kunstformation fährt Lorenzo (vorn), flankiert von seinen Landsmännern Pedrosa (links) und Márquez, dem Triumph entgegen.
Wie in einer Kunstformation fährt Lorenzo (vorn), flankiert von seinen Landsmännern Pedrosa (links) und Márquez, dem Triumph entgegen.
Alberto Saiz, Keystone

Motorradrennen sind keine Länderspiele, eigentlich. Da fährt jeder für sich und jeder gegen jeden, selbst Teamkollegen untereinander. Als man aber dem Mallorquiner Jorge Lorenzo nach der Zieleinfahrt beim Saisonfinale im ­MotoGP in Valencia eine spanische Flagge in die Buckelverstrebung steckte, die in den Rennen die Wirbelsäule schützt, damit er damit noch eine triumphale Runde drehe, wohnte der obligaten Szene etwas mehr Patriotismus inne als andere Male. Wahrscheinlich zu viel.

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