Hamilton fährt überlegen zum Sieg

Der Brite lässt im Rennen nichts anbrennen und feiert seinen zweiten Saisonsieg vor Teamkollege Bottas. Vettel verpasst das Podest als vierter. Freuen darf sich auch das Sauber-Team.

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Lewis Hamilton entscheidet zum dritten Mal den GP von Spanien für sich. Der von der Pole-Position gestartete Engländer setzt sich ungefährdet vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas durch. Platz 3 in Montmeló hinter dem Mercedes-Duo ging an den Niederländer Max Verstappen im Red Bull-Renault, der vor zwei Jahren auf dieser Strecke seinen ersten Formel-1-Sieg errungen hatte.

Mit seinem insgesamt 64. Grand-Prix-Sieg, dem zweiten in dieser Saison, baute Hamilton die Führung in der WM-Wertung gegenüber Sebastian Vettel, der im Ferrari nur Vierter wurde, um 13 auf 17 Punkte aus. Der Brite liess der Konkurrenz auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya keine Chance; bereits während der ersten Runden wuchs sein Vorsprung gegenüber dem zunächst zweitklassierten Vettel kontinuierlich an.

Kein Mercedes-Debakel wie vor zwei Jahren

Wie vor zwei Jahren hatte Mercedes im Qualifying in Katalonien die Frontreihe für den Start zum Rennen erobert. Damals kollidierten die beiden Autos der Silberpfeile allerdings bereits in der vierten Kurve, das Rennen war sowohl für Hamilton als auch für seinen damaligen Teamkollegen Nico Rosberg vorbei.

Von einem Rad-an-Rad-Duell waren die beiden Mercedes-Fahrer diesmal weit entfernt. Der als Zweiter gestartete Bottas wurde bereits in der ersten Kurve von Vettel überholt, Hamilton wiederum erwischte einen formidablen Start und fuhr auf und davon.

Leclerc profitiert vom Start-Chaos

Zum grössten Gewinner in der Startphase, in welcher sich hinter den Topfahrern eine Massenkarambolage ereignet hatte und weswegen der Einsatz des Safety-Cars notwendig geworden war, wurde Charles Leclerc. Der 20-jährige Monegasse von Alfa Romeo Sauber-Ferrari verbesserte sich gleich um fünf Positionen und reihte sich an 9. Stelle ein.

Auslöser des Crashes kurz nach dem Start war Romain Grosjean. Der für Frankreich fahrende Genfer verlor die Kontrolle über sein Auto, nachdem sein Haas-Teamkollege Kevin Magnussen vor ihm einen kleinen Rucker gehabt hatte. Grosjean rutschte quer über die Strecke und riss dabei Pierre Gasly (Toro Rosso) und Nico Hülkenberg (Renault) mit.

Sauber im Hoch

Erstmals seit drei Jahren gelang es dem Sauber-Team, in zwei Rennen in Folge in die Top 10 zu fahren und damit WM-Punkte zu gewinnen. Zwei Wochen nach seinem 6. Platz in Baku wurde Leclerc nördlich von Barcelona unter den Augen von Teamgründer Peter Sauber als Zehnter abgewinkt. Sein schwedischer Teamkollege Marcus Ericsson erreichte den 13. Platz.

Die Hinwiler Equipe hat damit nach fünf Grands Prix in diesem Jahr elf Punkte auf dem Konto - in den beiden Saisons zuvor waren es insgesamt sieben gewesen. (SDA/ame)

Montmeló. Grand Prix von Spanien (66 Runden à 4,655 km/307,104 km): 1. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:35:29,972 (192,946 km/h). 2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 20,593 Sekunden zurück. 3. Max Verstappen (NED), Red Bull-Renault, 26,873. 4. Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 27,584. 5. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull-Renault, 50,058. 6. eine Runde zurück: Kevin Magnussen (DEN), Haas-Ferrari. 7. Carlos Sainz (ESP), Renault. 8. Fernando Alonso (ESP), McLaren-Renault. 9. zwei Runden zurück: Sergio Perez (MEX), Force India-Mercedes. 10. Charles Leclerc (MON), Alfa Romeo Sauber-Ferrari. 11. Lance Stroll (CAN), Williams. 12. Brendon Hartley (NZL), Toro Rosso-Honda. 13. Marcus Ericsson (SWE), Alfa Romeo Sauber-Ferrari. 14. drei Runden zurück: Sergej Sirotkin (RUS), Williams. - 20 Fahrer gestartet, 14 klassiert und am Ziel. Ausgeschieden: Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari; Pierre Gasly (FRA), Toro Rosso-Honda; Nico Hülkenberg (GER), Renault; Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari; Esteban Ocon (FRA), Force India-Mercedes; Stoffel Vandoorne (BEL), McLaren-Renault.

WM-Stand (5/21) Fahrer: 1. Hamilton 95. 2. Vettel 78. 3. Bottas 58. 4. Räikkönen 48. 5. Ricciardo 47. 6. Verstappen 33. 7. Alonso 32. 8. Hülkenberg 22. 9. Magnussen 19. 10. Sainz 19. 11. Perez 17. 12. Gasly 12. 13. Leclerc 9. 14. Vandoorne 8. 15. Stroll 4. 16. Ericsson 2. 17. Ocon 1. 18. Hartley 1. Teams: 1. Mercedes 153. 2. Ferrari 126. 3. Red Bull-Renault 80. 4. Renault 41. 5. McLaren-Renault 40. 6. Haas-Ferrari 19. 7. Force India-Mercedes 18. 8. Toro Rosso-Honda 13. 9. Alfa Romeo Sauber-Ferrari 11. 10. Williams 4.

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