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Lastwagen bringt Formel-1-Training zum Abbruch

Das erste freie Training für den GP von Aserbeidschan ist nach 11 Minuten zu Ende. Wegen eines Kuriosums.

Der Lastwagen rammt mit dem Ladekran eine Brücke. (Video: Twitter)

Der Auftakt zum Grand Prix von Aserbeidschan stand unter einem schlechten Stern. Das erste Training dauerte nur wenige Minuten.

Nach einer halben Stunde war in Baku endgültig Schluss. Das Training war schon nach elf Minuten unterbrochen worden, nachdem sich auf der Strecke ein Schachtdeckel gelöst hatte. An besagter Stelle hatte sich der Engländer George Russell den Unterboden des Williams beschädigt und hatte das Auto ausrollen lassen müssen.

Russells Zwischenfall im Training. (Video: Twitter)

Lastwagen rammt Brücke

Für das Ende der ersten Session sorgte dann ein Kuriosum. Der Abschleppwagen, der den stehen gebliebenen Williams hätte borgen wollen, rammte unterwegs eine Brücke. Dabei wurde der Kran für die Ladefläche des Lastwagens beschädigt, worauf Flüssigkeit austrat.

Das Klassement des zweiten Trainings, in dem der Kanadier Lance Stroll im Racing-Point-Auto und der Russe Daniil Kwjat im Toro Rosso mit Unfällen für weitere Unterbrüche sorgten, führte Leclerc mit gut drei Zehnteln Vorsprung vor Vettel an. Die erste Ausbaustufe des SF90 zeigte damit zumindest fürs Erste die erhoffte Wirkung. Weltmeister und Vorjahressieger Lewis Hamilton im Mercedes büsste fast sieben Zehntel auf Leclerc ein.

Rückversetzung für Giovinazzi

Von den Fahrern des Teams Alfa Romeo war für einmal Antonio Giovinazzi der Schnellere. Der bisher glück- und punktelose Italiener lag als Zwölfter einen guten Zehntel vor dem Finnen Kimi Räikkönen, der Vierzehnter wurde.

Richtig freuen kann sich Giovinazzi über das teaminterne Verdikt nicht, zumal er in der Startaufstellung für den Grand Prix die Rückversetzung um zehn Plätze in Kauf nehmen muss. Am Alfa Romeo mit der Nummer 99 musste die dritte elektronische Steuereinheit eingebaut werden, womit das erlaubte Kontingent überschritten wurde.

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