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Lüthi schliesst Saison mit einem dritten Platz ab

Tom Lüthi ist beim Grand Prix von Valencia aufs Podest gefahren. Das Rennen musste nach einem Massensturz neu gestartet werden.

Dritter Rang zum Schluss der Saison: Tom Lüthi am 6. November auf der Rennstrecke in Valencia.
Dritter Rang zum Schluss der Saison: Tom Lüthi am 6. November auf der Rennstrecke in Valencia.
Getty Images

Der 29-jährige Vorjahressieger konnte auf seiner Kalex die Pace des spanischen Spitzenduos mit dem abtretenden Weltmeister Tito Rabat und Alex Rins nicht mithalten und verlor 3,038 Sekunden auf Sieger und Pole-Mann Rabat. Der französische Weltmeister Johann Zarco wurde Siebter und verbesserte mit 352 WM-Zählern den Punkte-Rekord in der Moto2 seines Vorgängers Rabat um 6 Zähler. In der MotoGP konnten in einer Saison nur Jorge Lorenzo (383/2010), Valentino Rossi (373/2008) und Casey Stoner (367/2007) eine bessere Ausbeute realisieren.

In der WM bleibt Lüthi auf Rang 5 und konnte den Briten Sam Lowes, der Fünfter wurde, nicht mehr überholen. WM-Zweiter mit 234 Punkten bleibt Alex Rins, der 0,309 Sekunden hinter seinem Landsmann Rabat über die Ziellinie fuhr. Rabat, der 2016 in die MotoGP aufsteigt, ist WM-Dritter mit 230 Punkten.

Krummenacher verpasst Punkterang

Die übrigen drei Schweizer verpassten beim Saisonfinale die Punkteränge deutliche: Der 25-jährige Zürcher Oberländer Randy Krummenacher beendete seinen 145. und letzten WM-Lauf als 21. (er wechselt in die Supersport-WM), Mulhauser wurde 22. und Jesko Raffin) 24.

Das Rennen wurde nach einem Massencrash mit sechs Fahrern, in den einen Tag nach seinem 24. Geburtstag auch Mulhauser verwickelt war, neu gestartet und auf 18 Runden verkürzt. Mit Ausnahme von Franco Morbidelli (It) und Hafizh Syahrin (Mal) konnte alle zum Neustart antreten.

Moto3-Titel für Danny Kent

Der 21-jährige Brite Danny Kent sichert sich mit Rang 9 den Titel in der kleinsten WM-Kategorie. Der 20-jährige Portugiese Miguel Oliveira nützte sein 6. Saisonsieg nichts mehr. Die Ausgangslage vor dem Rennen war klar: Kent genügte ein 14. Rang zum Titelgewinn. Von Startplatz 18 aus gestartet, geriet der Honda-Fahrer ab der zweiten Runde nie mehr ernsthaft in Gefahr, den Titel nicht mehr heimfahren zu können.

Dank eines Massensturzes in der letzten Runde in der Achterspitzengruppe (Romano Fenati, Efren Vazquez, Niccolo Antonelli) konnte sich Kent noch auf Rang 9 verbessern. KTM-Fahrer Oliveira, als Vierter aus der zweiten Reihe losgefahren, hat in den letzten sechs Rennen nicht weniger als 104 Punkte auf Kent aufgeholt. Am Ende fehlten ihm aber sechs Zähler für den Titel (254:260). 2016 werden die beiden Teamkollegen im Leopard-Rennstall in der Moto2.

si/woz

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