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Rosbergs Rücktritt trifft auch Sauber

Das bedeutet die ungewisse Situation beim Weltmeister-Rennstall für das Schweizer Team.

Mercedes statt Sauber? Pascal Wehrlein scheint plötzlich Optionen zu haben.
Mercedes statt Sauber? Pascal Wehrlein scheint plötzlich Optionen zu haben.
Keystone

Bei Mercedes deutet immer mehr auf eine interne Lösung der Fahrerfrage hin. Weil die Silberpfeile gemäss ihrem Aufsichtsratschef Niki Lauda keinen bei der Konkurrenz unter Vertrag stehenden Fahrer abwerben wollen, heisst der Topfavorit auf das vakante Cockpit Pascal Wehrlein. Der 22-Jährige absolvierte bislang zwar erst eine Formel-1-Saison für das unterlegene Manor-Team, kennt als Testfahrer aber die Verhältnisse bei Mercedes gut und besitzt dort für 2017 schon einen Kontrakt als Ersatzmann.

Kommt Wehrlein tatsächlich zum Handkuss, schaut das Team Sauber in die Röhre. Die schon weit fortgeschrittenen Verhandlungen zwischen Mercedes-Teamchef Toto Wolff und den Hinwilern wären dann Makulatur. Und Sauber müsste sich wohl mit dem Indonesier Rio Haryanto, dem zweiten Manor-Piloten dieser Saison, begnügen.

Ein gewichtiges Argument gibt es allerdings gegen eine Einigung zwischen Mercedes und Wehrlein: Wolff strebt für 2017 nach eigenen Angaben an, «zwei gleichberechtigte Fahrer zu haben, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen, die um Rennsiege fighten und vielleicht auch um Meisterschaften».

Diese Profil würde viel eher Fernando Alonso erfüllen. Der wäre aber angesichts des Wildereiverbots von Lauda nur dann eine Option, wenn McLaren seinen Vertrag auflöst.

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