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Sauber rückt Force India auf die Pelle

Das Sauber-Team ergatterte beim GP von Japan dank Sergio Perez' achtem Rang vier WM-Punkte und verkürzte den Rückstand auf Force India auf acht Zähler.

Exploit trotz Grippe: Sergio Perez.
Exploit trotz Grippe: Sergio Perez.
Keystone

Perez, der nach einem Problem mit der Hydraulik im Qualifying lediglich von Startplatz 17 losfahren durfte, lieferte in Japan sein zweitbestes Ergebnis in der Formel 1 ab. Besser klassiert war der 21-jährige Mexikaner bislang erst Anfang Juli in Silverstone, als er Siebter wurde. «Heute ist die Reifenstrategie für mich prima aufgegangen, das Team hat das sehr gut gemacht», freute sich Perez. Die Leistung des Rookies ist umso bemerkenswerter, da ihn während des Rennwochenendes ein grippaler Infekt plagte. «Es war körperlich extrem hart für mich.»

Perez' Teamkollege Kamui Kobayashi erlebte bei seinem Heimrennen einen rabenschwarzen Tag. Der 25-jährige Japaner verspielte vor den Augen seiner zahlreichen Fans die gute Ausgangslage mit Startposition 7 schon nach wenigen Metern und fiel fünf Ränge zurück. Letztlich resultierte für ihn lediglich Rang 13. «Ich habe versucht zu kämpfen, aber das Überholen war diesmal nicht so einfach wie im vergangenen Jahr», resümierte Kobayashi enttäuscht. Er nahm seinen zweiten Boxenstopp während der einzigen Safety-Car-Phase vor und musste in der Folge 29 Runden mit der härteren Reifenmischung absolvieren.

Da sich die beiden Force-India-Fahrer Adrian Sutil (11.) und Paul di Resta (12.) knapp ausserhalb der Punkteränge klassierten, gelang es Sauber, den Rückstand auf Platz 6 in der Konstrukteuren-Wertung auf acht Zähler zu verkürzen. Teamchef Peter Sauber ist im Hinblick auf die vier verbleibenden Saisonrennen optimistisch: «Das Auto hat einen klaren Schritt nach vorne gemacht.»

Schlamperei bei Toro Rosso

Für Sébastien Buemi war das Rennen in der 12. Runde vorzeitig beendet. Der bald 23-jährige Waadtländer musste das Auto ausrollen lassen, weil zuvor das rechte Vorderrad beim ersten Boxenstopp nicht richtig befestigt worden war. Es war der einzige Ausfall des Rennens. «Es ist ein Jammer! Wir hatten die Chance, einige Punkte zu gewinnen», so Buemi. Sein Teamchef Franz Tost bedauerte den Vorfall sehr, zumal sich Buemi unmittelbar nach dem Start von Platz 15 an die 11. Stelle vorgearbeitet hatte.

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