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Sauber schlägt Schumacher – Pole für Vettel

Red Bull dominierte das Training zum GP von England in Silverstone. Eine Überraschung gelang Pedro de la Rosa, der sich vor Michael Schumacher klassierte.

Die Red Bull scheinen auf dem umgebauten Kurs von Silverstone eine Klasse für sich zu sein. Sebastian Vettel und Mark Webber dominierten die Konkurrenz nach Belieben. Fernando Alonso im Ferrari verlor über acht Zehntelsekunden auf den Qualifikationsschnellsten. Lewis Hamilton musste sich mit dem 4. Startplatz begnügen.

Eine Enttäuschung erlebte Weltmeister und Hamiltons Teamkollege Jenson Button, der beim Heim-GP schon in Q2 scheiterte. Startplatz 14 vor heimischem Publikum ist die Quittung dafür, dass der McLaren an diesem Wochenende zweimal umgerüstet wurde. Nachdem der neue Diffusor am ersten Trainingstag nicht die erhoffte Wirkung gezeigt hatte, rückten Button und Hamilton wieder mit dem herkömmlichen Heck aus.

Richtige Veränderungen im Sauber-Team

Die Aufwärtstendenz bestätigte das Sauber-Team. Kamui Kobayashi verpasste als Zwölfter zwar den Sprung unter die Top Ten knapp. Dort etablierte sich aber sein Teamkollege Pedro de la Rosa, der im zweiten Teil überraschend Adrian Sutil und Robert Kubica hinter sich gelassen hatte. Und im letzten Teil kam Michael Schumacher nicht am Spanier vorbei.

Die erstmalige Teilnahme am dritten Teil des Qualifyings verdankt De la Rosa einem gegenüber dem Freitag deutlich verbesserten Auto. Die am Vorabend angebrachten Veränderungen wurden in die richtige Richtung vorgenommen. Der Wagen sei nicht wiederzuerkennen, hatte der Spanier schon nach den ersten Runden im letzten freien Training am Morgen frohlockt. De la Rosa hatte die Plätze 12 in Malaysia und in Spanien als bislang beste Startpositionen ausgewiesen.

Nicht nach Wunch lief es Sébastien Buemi. Dem Waadtländer blieb lediglich Startplatz 17. So weit hinten musste er in dieser Saison noch nie einen Grand Prix aufnehmen.

(si)

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