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So wirbt die Formel 1 für Gewaltherrschaft

Der König von Bahrain und der Automobil-Weltverband FIA wollen den Formel-1-GP in Sakhir trotz heftiger Kritik von Menschenrechts-Organisationen durchführen. Der frühere FIA-Chef Max Mosley ist empört.

Bahrains Kronprinz Salman bin Hamad und GP-Vermarkter Bernie Ecclestone beim Rennen 2010.
Bahrains Kronprinz Salman bin Hamad und GP-Vermarkter Bernie Ecclestone beim Rennen 2010.
Keystone

Nach der Entscheidung des FIA-Weltrats, den im März abgesagten Grand Prix von Bahrain am 30. Oktober nachzuholen, stellt Max Mosley dem Gremium ein vernichtendes Zeugnis aus. FIA-Vizepräsident Carlos Gracia, der die Lage in Bahrain als «ruhig und stabil» bezeichnet hatte, sei unfähig, ein Urteil abzugeben, sagte Mosley gegenüber der BBC. Gracia spreche weder Englisch noch Arabisch und sei von der Regierung herumgeführt worden, ohne etwas über das Land zu erfahren. «Darüber hinaus hat er nicht darum gebeten, die Leute zu sehen, nach denen zum Beispiel ein Menschenrechtsanwalt gefragt hätte.»

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