Zum Hauptinhalt springen

Süsser Abgang für scheidenden Ferrari-Chef

Bei der Abfindung für Luca Cordero di Montezemolo gibt Fiat nochmals richtig Gas, wie im Nachgang seines Rücktritts jetzt bekannt wurde.

Gehen getrennte Wege: Montezemolo (l.) und Fiat-Chef Marchionne.
Gehen getrennte Wege: Montezemolo (l.) und Fiat-Chef Marchionne.
Keystone

Der Abschied von Ferrari wird dem bisherigen Präsidenten Luca Cordero di Montezemolo finanziell versüsst: Er erhält Abfindungszahlungen von insgesamt 27 Millionen Euro, wie Ferrari-Eigentümer Fiat am späten Mittwochabend mitteilte. Montezemolo bekomme fünf Mal sein Jahresgehalt - insgesamt 13,71 Millionen Euro verteilt über 20 Jahre. Weitere 13,25 Millionen Euro erhalte der 67-Jährige im Rahmen einer Wettbewerbsschutz-Klausel. Demnach wird er bis März 2017 nicht für Fiat-Konkurrenten tätig werden.

Montezemolo hatte am Mittwoch seinen Rücktritt angekündigt. Er will den Spitzenposten, den er 23 Jahre innehatte, zum 13. Oktober abgeben. Es wird spekuliert, dass das schlechte Abschneiden von Ferrari-Fahrern in der Formel 1 der Grund dafür ist. Ferrari hat seit sechs Jahren keinen Sieg mehr in der Formel 1 eingefahren. Noch am Wochenende hatte Montezemolo erklärt, den Autobauer weitere drei Jahre lang führen zu wollen.

AFP

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch