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Verschwörung gegen Red Bull und Vettel?

Die Strafe gegen Sebastian Vettel beim GP von Deutschland sorgt bei Red Bull für rote Köpfe. Der Formel-1-Rennstall wittert eine Verschwörung.

Unzufrieden: Helmut Marko (l.) und Sebastian Vettel fühlen sich von den FIA-Funktionären benachteiligt.
Unzufrieden: Helmut Marko (l.) und Sebastian Vettel fühlen sich von den FIA-Funktionären benachteiligt.
Reuters

Helmut Marko, der 69-jährige Motorsportberater von Red Bull, schimpft im hauseigenen Sender Servus TV über die Funktionäre des Automobil-Weltverbandes FIA. Diese hatten Sebastian Vettel wegen eines heiklen Überholmanövers gegen Jenson Button (McLaren) eine Zeitstrafe von 20 Sekunden aufgebrummt. Damit fiel der Lokalmatador am Sonntag in Hockenheim nachträglich vom 2. Platz auf den 5. Rang zurück. Marko sprach von einem merkwürdigen Beigeschmack und zweifelt an der Objektivität und Neutralität der Funktionäre. «Da wird häufig mit zwei Ellen gemessen», führt er weiter aus. Schliesslich geht er noch einen Schritt weiter. Es sei, als würde man einen Hühnerdiebstahl mit der Todesstrafe ahnden.

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