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«Wer aufgibt, ist kein Racer»

«Das Feuer behalten»: Obwohl Sauber Letzter ist, will Frédéric Vasseur die Saison nicht einfach abhaken. Foto: Imago

Ungarn war Ihr erstes Rennen als Sauber-Teamchef – dann folgte gleich die Sommerpause. Ein idealer Arbeitsbeginn sieht anders aus.

Wie sieht dieses Bild aus?

Sauber ist Zehnter und Letzter. Doch auch so hat es Anspruch auf die von der Formel 1 ausgeschütteten Gelder. Wieso haken Sie dieses Jahr nicht ab?

Welchen Eindruck haben Sie von Ihrem neuen Arbeitgeber?

Dafür brauchen Sie Zeit. Die Verantwortlichen der Sauber-Besitzerin Longbow Finance scheinen nicht allzu viel Geduld zu haben.

«Das Rennteam muss für jeden Grand Prix kämpfen, so sehr, als ginge es um die Poleposition.»

Alle in der Formel 1 verstehen das. Nur hatten die Besitzer bislang mit Rennsport nichts zu tun. Verstehen sie wirklich, wie viel Zeit es braucht?

Wieso haben Sie zugesagt?

Sie ersetzten Monisha Kaltenborn. Hatten Sie Kontakt mit ihr?

Weshalb nicht?

Sie waren zuletzt Teamchef bei Renault. Sind Sie dort ­gescheitert?

Sie waren bei Renault nur einer der Entscheidungsträger. Ist das bei Sauber anders?

Sie haben als erste Amtshandlung den Deal mit Honda rückgängig gemacht. Warum?

Bei Honda hätte es die ­Möglichkeit einer engeren ­Partnerschaft gegeben. Nun ist Sauber bei Ferrari wieder nur B- oder C-Kunde.

Durch Ihr Umschwenken ist Ihr Team mit dem Bau des Autos erneut in Verzug . . .

Einen sehr grossen Teil . . .

Ferrari-Chef Sergio Marchionne bezeichnete Sauber als mögliches Juniorteam. Gefällt Ihnen das?

Ferrari dürfte auch bei den Fahrern mitreden und einen seiner Piloten Charles Leclerc oder Antonio ­Giovinazzi bei Ihnen platzieren wollen. Sind Sie offen dafür?

Marcus Ericsson steht den Besitzern von Sauber sehr nahe, daher dürfte es für Pascal Wehrlein eng werden. Sie müssten einen jungen, ­talentierten Fahrer entlassen. Wie geht es Ihnen damit?