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«Wir haben keinen Bedarf, Vettel zu holen»

Sebastian Vettel und Mercedes – das galt lange als potenzielle Formel-1-Traumpaarung. Doch nun brüskiert der mächtigste Mann bei den Silberpfeilen den deutschen Weltmeister.

Keiner für die Silberpfeile: Sebastian Vettel.
Keiner für die Silberpfeile: Sebastian Vettel.
Keystone

In dieser Woche signalisierte Sebastian Vettel sein Interesse, von Red Bull zu Mercedes zu wechseln. Als Termin stand die Saison 2016 im Raum. Niki Lauda, einst selbst Formel-1-Weltmeister und heute als Aufsichtsratschef der mächtigste Mann beim Mercedes-Rennstall verwies die Spekulationen nun aber ins Reich der Fabel.

«Wir haben weder darüber geredet noch darüber nachgedacht. Wir haben keinen Bedarf, Vettel zu holen. Nico Rosberg hat gerade für mehrere Jahre verlängert, mit Lewis Hamilton reden wir gerade über eine Verlängerung. Wir wollen mit Lewis weitermachen und er mit uns. Fertig», sagte Lauda gegenüber «Bild». Teamchef Toto Wolff und Konzernchef Dieter Zetsche teilen die Meinung des Österreichers.

«Wenn Vettel nach 2015 von Red Bull weg möchte, dann kommt für ihn nur McLaren oder Ferrari in Frage», so Lauda weiter. «Bis Ende 2015 weiss er, wie gut der Honda-Einstieg bei McLaren gelaufen ist, aber auch, ob Renault mit Red Bull aufgeholt hat und wieder konkurrenzfähig ist. Deshalb ist es für Vettel sinnlos, sich jetzt Gedanken für 2016 zu machen.»

Vettel macht bei Red Bull derzeit eine schwierige Zeit durch. Der Weltmeister liegt in der WM-Wertung nach zehn von 19 Rennen mit 82 Punkten nur auf dem 6. Rang – 24 Zähler hinter seinem neuen Teamkollegen, dem Australier Daniel Ricciardo.

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