Zum Hauptinhalt springen

Niggli überragende Europameisterin

Simone Niggli war an der EM in Primorsko (Bul) über die Mitteldistanz eine Klasse für sich. Die Münsingerin siegte mit fast zwei Minuten Vorsprung. Im Männer-Rennen gab es Silber und Bronze für die Schweiz.

Das Palmares von Simone Niggli ist mit 15 WM-Goldmedaillen, nunmehr sechs EM-Titeln, 42 Siegen in Weltcup-Konkurrenzen und sechs Gesamtsiegen im Weltcup unvergleichbar dekoriert. Gleichwohl gabs für die promovierte Biologin eine Premiere; über die Mitteldistanz gewann sie erstmals EM-Gold.

In Primorsko degradierte Simone Niggli ihre Konkurrentinnen einmal mehr zu Statistinnen. Die zweitplatzierte Dänin Signe Soes und Bronzemedaillengewinnerin Lena Eliasson aus Schweden lagen im Ziel 1:59 beziehungsweise 2:12 Minuten hinter der Bernerin. Als zweitbeste Schweizerin klassierte sich Vroni König Salmi im 6. Rang.

Mit dem überlegenen Triumph komplettierte Simone Niggli ihren Medaillensatz an dieser EM. Im Sprint war sie Zweite, in der Staffel zusammen mit Vroni König Salmi und Caroline Cajka Dritte.

In der Männer-Konkurrenz belegten Matthias Merz und Daniel Hubmann die Plätze 2 und 3 hinter dem überragenden Russen Valentin Nowikow.

Die Schweizer Delegation ist damit vor den abschliessenden Rennen über die Langdistanz bei acht Medaillen angelangt.

Primorsko (Bul). EM. Mitteldistanz. Frauen: 1. Simone Niggli 33:07. 2. Signe Soes (Dä) 1:59. 3. Lena Eliasson (Sd) 2:12. Ferner die weiteren Schweizerinnen: 6. Vroni König Salmi 2:57. 24. Sara Lüscher. 36. Rahel Friederich. 38. Angela Wild. -- Männer: 1. Valentin Nowikow (Russ). 2. Matthias Merz (Sz) 1:21. 3. Daniel Hubmann (Sz) 1:27.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch