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«Eine gewisse Anspannung ist da»

Beat Feuz taktiert im Abschlusstraining für die Olympia-Abfahrt vom Sonntag.

Hervorragende Abschnittszeiten: Beat Feuz im Abschlusstraining. Video: SRF

Beat Feuz, das letzte Training ist durch. Fassen wir mal Ihre Fahrt zusammen: Im oberen Streckenteil letzte Tests, in den unteren Passagen Kraft gespart. «Genau so war es. Das war meine Taktik, als ich gehört hatte, dass wir noch einmal die gesamte Strecke befahren werden. Da war für mich klar, dass ich oben nochmals testen wollte, weil wir erst einmal von ganz oben gestartet waren. Und unten wollte ich Energie sparen, obwohl das nicht allzu viel bringt. Doch ein wenig Kraft spart man so trotzdem.»

Ihr Vorgehen zeugt auch von Selbstvertrauen. «Ja, schon. Aber es wäre für mich auch kein Weltuntergang gewesen, wenn wir heute (Samstag) gar nicht mehr gefahren wären. Man weiss ja mittlerweile, wo es durchgeht. Jetzt heisst es, das Ganze im Rennen umzusetzen.»

Am Vortag hatten Sie noch gesagt, dass Sie überhaupt nicht nervös seien. Wie sieht das jetzt, am Tag vor dem Rennen, aus? «Es geht auch jetzt noch. Sicher ist eine gewisse Anspannung da. Das gehört dazu. Aber ich bin immer noch locker drauf. Das passt.»

Sie sind nach wie vor locker drauf, obwohl Sie immer wieder auf Ihre Favoritenrolle angesprochen werden? «Auch das passt. Ich will meine Rolle auch nicht in Abrede stellen. Ich glaube schon, dass ich auch hier ein Wort mitreden kann. Aber da gibt es noch viele andere Fahrer, die ebenfalls fähig sind, ganz vorne mitzufahren. Ich habe immer Freude, wenn ich zu den Favoriten gehöre. Das zeigt, dass ich bisher vieles richtig gemacht habe. Es ist mir lieber so, als wenn es heissen würde, 'der Feuz ist dann auch noch hier'.»

Gisin bester Schweizer

Gefühlt war Feuz im dritten und letzten Training vor dem Ernstfall in der Nacht auf Sonntag (3.00 Uhr Schweizer Zeit) der Schnellste. «Er ist derjenige, den es zu schlagen gilt», sagte der Österreicher Hannes Reichelt. Die Bestzeit stellte Vincent Kriechmayr auf. Hinter dem Österreicher reihten sich die Norweger Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal ein, die im Rennen (3.00 Uhr Schweizer Zeit in der Nacht auf Sonntag) zu Feuz' härtesten Widersachern zählen.

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