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Im Forellenpuff

Südkoreaner lieben das Eisfischen. Was einfach aussieht, kann einen wahnsinnig machen. Ein Erfahrungsbericht.

MeinungChristian Zürcher
Blick in die Tiefe, Blick ins Nichts – und eine Styropormatte schützt am Pyeongchang Trout Festival vor der Eiseskälte.
Blick in die Tiefe, Blick ins Nichts – und eine Styropormatte schützt am Pyeongchang Trout Festival vor der Eiseskälte.
Urs Jaudas
Gut verpackt sind sie, mit Klappstühlen ausgerüstet und mit dem bestmöglichen Material, um als Eisfischer einen erfolgreichen Tag zu haben.
Gut verpackt sind sie, mit Klappstühlen ausgerüstet und mit dem bestmöglichen Material, um als Eisfischer einen erfolgreichen Tag zu haben.
Urs Jaudas
Im Minimum fangen die Fischer eine oder zwei Forellen für das Nachtessen am selben Tag, bestenfalls sind es 20 oder mehr Fische.
Im Minimum fangen die Fischer eine oder zwei Forellen für das Nachtessen am selben Tag, bestenfalls sind es 20 oder mehr Fische.
Urs Jaudas
Eisfischen ist nichts für Weicheier und Stubenhocker: Stunden in der Kälte zehren an den Kräften. Umgerechnet 30 Franken kostet der Spass auch noch.
Eisfischen ist nichts für Weicheier und Stubenhocker: Stunden in der Kälte zehren an den Kräften. Umgerechnet 30 Franken kostet der Spass auch noch.
Urs Jaudas
Im Eis zu fischen, verlangt Sitzleder und Durchhaltewillen. Und viel «patience», wie ein koreanischer Fischer sagt: Geduld.
Im Eis zu fischen, verlangt Sitzleder und Durchhaltewillen. Und viel «patience», wie ein koreanischer Fischer sagt: Geduld.
Reuters
Verzehrt wird die Forelle im Idealfall auch gleich vor Ort – mit Reis und würzigen Saucen als Beilage.
Verzehrt wird die Forelle im Idealfall auch gleich vor Ort – mit Reis und würzigen Saucen als Beilage.
Urs Jaudas
Um sich vor dem beissenden Wind zu schützen, wurden bunte Zelte aufgestellt, in denen es sich Eisfischer mehr oder weniger bequem machen.
Um sich vor dem beissenden Wind zu schützen, wurden bunte Zelte aufgestellt, in denen es sich Eisfischer mehr oder weniger bequem machen.
Urs Jaudas
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Das ist mein Loch, genau da muss es sein – zwischen vielen Koreanern, die alle viele Fische gefangen haben. Ich nähere mich ihnen, ihre Augen huschen an mir rauf und runter, als schätzten sie die Grösse einer heranrückenden Armee ein, sie merken aber bald: Da droht nicht allzu viel Gefahr. Es ist Wochenende, und der Südkoreaner geht eisfischen. Am Forellenfestival, so heisst das hier. Forellen, das passt, die kenn ich, mein Vater hat eine kleine Forellenzucht. Ich löse den Festivalpass für 30 Franken, neben mir verlassen Koreaner mit Plastiksäcken voller Forellen den Ort. Was die können, kann ich Forellenzüchtersohn schon lange.

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