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Russischer Mixed-Curler steht unter Dopingverdacht

Alexander Kruschelnizki soll gemäss einem russischen Medium im Visier der Dopingfahnder sein. Das IOK hat sich noch nicht dazu geäussert.

Kopfzerbrechen: Was ist wahr an den Dopinggerüchten um Alexander Kruschelnizki? (12. Februar 2018)
Kopfzerbrechen: Was ist wahr an den Dopinggerüchten um Alexander Kruschelnizki? (12. Februar 2018)
Aaron Favila, Keystone

Wie die Zeitung «Sport Express» meldete, seien in der A-Probe des russischen Bronzemedaillen-Gewinners im neuen Mixed-Wettbewerb Spuren der verbotenen Substanz Meldonium gefunden worden. Alexander Kruschelnizki war im olympischen Halbfinal zusammen mit seiner Partnerin Anastasia Brysgalowa dem späteren Schweizer Silber-Duo Jenny Perret/Martin Rios unterlegen.

«Ich weiss von nichts», wurde Kruschelnizki von dem Blatt zitiert. Auch sein Trainer versicherte, er habe bislang keine Informationen über angeblich auffällige Test-Ergebnisse.

Noch keine Stellungnahme des IOK

Der für Dopingfälle bei den Winterspielen von Pyeongchang zuständige Internationale Sportgerichtshof CAS erklärte nach Angaben des Branchendienstes «Insidethegames», er sei bislang nicht vom IOK über einen Dopingfall informiert worden. Die B-Probe von Kruschelnizki soll laut «Sport Express» am Montag geöffnet werden. Meldonium steht seit dem 1. Januar 2016 auf der Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada.

Wegen des Skandals um systematische Doping-Manipulationen bei den Winterspielen 2014 in Sotschi dürfen die russischen Athleten in Pyeongchang nur unter neutraler Flagge starten.

SDA/fal

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