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«Schön, dass so viele für Slalom aufstehen»

Ramon Zenhäusern hatte seinen Humor nach dem Gewinn der Silbermedaille rasch wieder gefunden. Vorher hatte der Walliser leiden müssen.

Ramon Zenhäusern freut sich im Ziel über seinen starken zweiten Lauf im Slalom, welcher ihm die Silbermedaille einbringt.
Ramon Zenhäusern freut sich im Ziel über seinen starken zweiten Lauf im Slalom, welcher ihm die Silbermedaille einbringt.
Getty Images
Der Walliser legt im ersten Durchgang die Basis zur Sensation.
Der Walliser legt im ersten Durchgang die Basis zur Sensation.
Getty Images
...und darf sich letztlich als Olympiasieger feiern lassen.
...und darf sich letztlich als Olympiasieger feiern lassen.
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Zuerst das Leiden, dann die Erleichterung. Ramon Zenhäusern durchlebte nach seinem zweiten Lauf mental zehrende Momente. «Ich war sehr nervös in der Leaderbox», gestand der Zweimeter-Riese aus dem Wallis.

Als dann feststand, dass er Edelmetall gewonnen hatte, die Silbermedaille, beschlich ihn ein Gefühl, das viele andere Athleten nach einem nicht unbedingt erwarteten Resultat kennen: «Es war irgendwie surreal.»

Schon nach dem ersten Lauf war sein Handy heiss gelaufen, viele Mitteilungen aus der Schweiz hatten ihn erreicht. Das gab ihm zusätzlichen Auftrieb: «Schön, dass so viele Leute so früh für einen Slalom aufstehen.»Yule nahms mit Humor

Daniel Yule mochte seinem Teamkollegen den Exploit gönnen. «Der Podestplatz war für ihn schon lange fällig, toll, dass es nun ausgerechnet bei Olympischen Spielen geklappt hat.»

Mit seiner eigenen Leistung war er natürlich nicht ganz zufrieden: «Schade, ich habe einige Passagen nicht optimal erwischt.» Mit Platz 8 und dem Gewinn eines Diploms im Rücken wurde er aber grundsätzlich und hatte seinen Humor nicht verloren: «Ich muss nicht aufhören, Ski zu fahren.»

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