Olympia-Park vorübergehend geschlossen

Der Wind macht den Spielen weiter zu schaffen. Der Olympische Park an der Küste wurde abgeriegelt, Zelte und Zäune wurden umgeblasen.

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Es begann noch relativ harmlos mit der Empfehlung an die Medienleute, nicht im Zelt zu arbeiten, sondern in der Eishockey-Halle. Doch danach wurde der Wind in der Küstenregion um Gangneung immer stärker. Alle Aktivitäten im Olympic Park wurden sicherheitshalber vorübergehend eingestellt, es wurden keine Besucher mehr eingelassen. Es erging an die Zuschauer die Aufforderung, in den Arenen zu bleiben.

Für die Medien wurden die in Zelten untergebrachten Subzentren geschlossen, im Medien-Dorf hat der Wind bereits einige Zelte und Zäune umgeblasen. An verschiedenen Eingängen fegten die Sturmböen die Geräte der elektronischen Sicherheitskontrolle einfach um, die Kontrolle erfolgte noch mit einem ganz kurzen Blick auf den Ausweis.

Windstärken sollen bald sinken

Der Wind entpuppt sich zum Hauptgegner dieser Spiele. Oben in den Bergen verhinderte er zuerst die Abfahrt der Männer, den Riesenslalom der Frauen und gestern auch den Frauen-Slalom. Ein Biathlon-Wettbewerb wurde ebenfalls abgesagt – es wird langsam knapp in Pyeongchang mit der Zeit.

Immerhin verspricht die Wettervorhersage Besserung – zumindest einmal, was den Wind im Tal betrifft: Der soll bereits heute Abend (Ortszeit) wieder abnehmen und morgen dann wieder auf normale 2 Meter pro Sekunde zurückgehen. (jch)

Erstellt: 14.02.2018, 09:51 Uhr

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Sturm in Pyeongchang

Sturm in Pyeongchang Heftige Winde im Olympiaort

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