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Olympiasieger stach auf Ehefrau ein

Matti Nykänen (46) ist offenbar wieder rückfällig geworden.

Der Olympiasieger von 1984 (Sarajevo) und 1988 (Calgary) soll an Weihnachten seine Ehefrau Mervi Tapola durch Messerstiche verletzt haben. Wie die finnische Nachrichtenagentur STT berichtete, wird der mehrfach wegen Körperverletzung vorbestrafte Finne am Montag einem Haftrichter wegen versuchten Totschlags vorgeführt.

Die Ehefrau flüchtete mit leichten Schnittwunden im Gesicht und an den Händen zu Nachbarn des Paares in Ylöjärvi. Nykänen war zuletzt 2006 wegen Gewaltanwendung gegenüber Tapola zu vier Monaten Haft verurteilt worden. 2005 hatte ein Gericht ihn zu zwei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einem Freund in den Rücken gestochen hatte.

Bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary war Nykänen der erste Skispringer, der an Winterspielen drei Goldmedaillen gewann. Er holte auch vier Weltmeistertitel. Nach seinem Abschied vom Sport sorgte Nykänen aber nur noch für negative Schlagzeilen. Wegen finanzieller Probleme verkaufte er seine Medaillen, versuchte sich als Sänger sowie Stripper und galt als alkoholabhängig.

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