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Phil Mickelson in der Schlussrunde unantastbar

Weder Comebacker Tiger Woods noch Lee Westwood oder ein anderer Golfer vermochten Phil Mickelson in der Schlussrunde des 74. US Masters in Augusta zu stoppen.

Dank einer nahezu fehlerfreien letzten Runde von 67 Schlägen und dem hervorragenden Gesamtscore von 272 Schlägen (16 unter Par) liess sich der 39-jährige amerikanische Linkshänder Phil Mickelson zum dritten Mal nach 2004 und 2006 ins Grüne Jackett des Masters-Champions einkleiden. Es war sein vierter Majortitel insgesamt, nachdem er auch die US PGA Championship 2005 gewonnen hatte.

Je länger die Schlussrunde bei herrlichem Frühlingswetter dauerte, desto klarer wurde Mickelsons Überlegenheit. Er siegte schliesslich mit drei Schlägen Vorsprung auf den Engländer Lee Westwood, der nach drei Runden geführt hatte. Dritter wurde Anthony Kim, ein US-Golfer mit grosser Zukunft.

Tiger Woods vermochte am Schlusstag nie in die Entscheidung einzugreifen. Auf den ersten sechs Löchern büsste er drei Schläge ein. Mit einem Eagle und zwei Birdies auf den nächsten drei Löchern kämpfte er sich wieder heran, bevor die nächsten Rückschläge folgten. Der vierte Schlussrang ist dennoch ein Abschneiden, das allen Respekt verdient. Nach den fast fünf Monaten, in denen er den selbstverschuldeten Sex- und Eheskandal hatte verarbeiten müssen, zeigte der 34-Jährige eine Topleistung, auch wenn er in der Schlussrunde ungewohnt viele wilde und unsaubere Schläge ausführte.

"Ich habe hier mein golferisches Ziel nicht erreicht", sagte Woods. "Ich wollte hier gewinnen." Gewonnen hat er nicht in sportlichen, aber in gesellschaftlichen Belangen. Er wurde an allen vier Tagen in Augusta von den Fans kräftig unterstützt.

Dennoch kündigte Woods nach dem Turnier fürs erste wieder eine Pause an. "Ich weiss noch nicht, wann ich mein nächstes Turnier spiele."

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