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Powells Weltklassezeit vom Winde verweht

Asafa Powell glänzte im Rahmen der Diamond League in Oslo mit einer 100-m-Zeit von 9,72 Sekunden. Der Weltklassewert wird allerdings nicht in die Statistiken aufgenommen.

Der Wind blies mit 2,1 Metern pro Sekunde einen Hauch zu stark. Bereits zum Auftakt der neuen Meetingserie in Doha war dem Weltrekord-Vorgänger von Usain Bolt Vergleichbares widerfahren. Damals hatte er 9,75 und 9,81 Sekunden in die Bahn gelegt, nun steigerte sich der 27-Jährige auf 9,72. Da für Rekorde nur ein Schiebewind von 2,0 m/s zulässig ist, bleibt Powells Jahresweltbestzeit auf 9,83 Sekunden.

Powell bewies somit erneut seine Klasse im Kampf gegen die Uhr. An den Grossanlässen hat er bislang immer versagt und musste sich auch letztes Jahr an den WM in Berlin mit Bronze begnügen. Seine Konkurrenten Bolt (derzeit leicht verletzt) und Tyson Gay (USA) waren nicht nach Oslo gereist.

Der keniansche 800-m-Läufer David Rudisha bot mit einer 800-m-Zeit von 1:42,04 den hochkarätigsten Wert in Oslo. Dem 21-Jährigen gehört die Zukunft auf der Bucher-Distanz. Er ist bereits die Nummer 4 in der ewigen Bestenliste.

Die zweite Jahresweltbestzeit des Abends nach Rudishas Exploit gab es im Steeplelauf der Frauen. Milcah Chemos (Ken) gewann in 9:12,66. Die Kenianierin hatte erst vor einem Jahr ihren ersten Steeplelauf absolviert und wenig später an den WM überraschend Bronze gewonnen. Für den Bestwert Nummer 3 war Asbel Kiprop über die Meile (3:49,56) besorgt.

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