Schurter setzt Schweizer Festspiele fort

Nach dem historischen Sieg von Mountainbikerin Jolanda Neff, die in Baku die erste Goldmedaille holte, dominieren auch die Schweizer Männer das Cross-Country-Rennen.

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Wie drei Stunden zuvor Jolanda Neff gewann Nino Schurter solo. Der 29-jährige Churer hatte gegen Ende der fünften von acht Runden angegriffen und damit die Fünfer-Spitzengruppe gesprengt. Hinter dem Olympia-Zweiten von London sorgten Lukas Flückiger und Fabian Giger gar für einen Dreifachsieg der dominanten Schweizer.

Das bessere Ende um Platz 2 behielt der 31-jährige Berner für sich. Flückiger lag im Ziel nur um 13 Sekunden hinter Schurter, der in der Schlussrunde nicht mehr alles geben musste. Der Rückstand des 27-jährigen St. Gallers Giger betrug 33 Sekunden.

Neff mit Riesenvorsprung

Im Rennen der Frauen hatte sich Neff in die Sportgeschichtsbücher eingetragen, indem sie die erste Goldmedaille überhaupt an den Europa-Spielen holte. Die St. Gallerin setzte sich in der dritten von sechs Runden unwiderstehlich von der Konkurrenz ab. Am Ende triumphierte die letztjährige Gesamtweltcupsiegerin mit über zwei Minuten Vorsprung vor ihrer Teamkollegin Kathrin Stirnemann. «Ich hole Gold und Kathrin wird Zweite – besser hätte es zum Auftakt dieser ersten Europa-Spiele nicht sein können», freute sich die 22-Jährige.

Stirnemann vermochte ganz zum Schluss im Kampf um Silber die polnische Ex-Weltmeisterin Maya Wloszczowska um fünf Sekunden zu distanzieren. Linda Indergand, die dritte Schweizer Mountainbikerin in Baku, wurde Fünfte. (dia/si)

Erstellt: 13.06.2015, 11:21 Uhr

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