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Albasini hat ein neues Team gefunden

In der kommenden Saison wird Michael Albasini im Kader der neu gegründeten australischen Sportgruppe GreenEdge sein.

Vuelta-Etappensieg noch im Dress von HTC: In der nächsten Saison wird Michael Albasini bei GreenEdge fahren.
Vuelta-Etappensieg noch im Dress von HTC: In der nächsten Saison wird Michael Albasini bei GreenEdge fahren.
Keystone

«Ich habe viel Gutes über GreenEdge gehört. Dies hat mein Interesse geweckt.» Es sei aber nicht er gewesen, der angerufen habe, sondern die Verantwortlichen seines neuen Teams. Dies sei ihm vorher noch nie passiert, so der 30-jährige Ostschweizer. «Dies zeigt, dass mich die Leute bei GreenEdge schätzen und Vertrauen in mich haben.»

GreenEdge, dessen Sportlicher Leiter Neil Stephens zu Aktivzeiten ein Teamkollege von Alex Zülle bei ONCE gewesen war, nahm vor Albasini unter anderen bereits die Australier Robbie McEwen und Stuart O'Grady sowie den Holländer Pieter Weening unter Vertrag.

Im Trikot seiner derzeitigen Equipe HTC-Highroad, die Ende Saison aufgelöst wird, hat Albasini am vergangenen Freitag an der Vuelta erstmals eine Etappe an einer der drei grossen Landesrundfahrten gewonnen.

Saisonende für Tom Boonen

Für Tom Boonen ist die Saison nach seinem Sturz während der 15. Etappe der Spanien-Rundfahrt beendet. Der Classique-Spezialist aus Belgien erlitt am Sonntag gemäss seinem Team Quick-Step einen Bruch in der linken Hand. Der 30-jährige Weltmeister von 2005 wird damit auch die Strassen-Weltmeisterschaften in Kopenhagen (19. bis 25. September) verpassen. «Ich bin sehr enttäuscht. Meine Vorbereitung auf die WM war ideal», so Boonen.

Riccò brachte sich selber in Lebensgefahr

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Modena hat sich der italienische Radprofi Riccardo Riccò durch eine Bluttransfusion Anfang des Jahres selber in Lebensgefahr gebracht. Wie die «Gazzetta dello Sport» berichtet, ist das Abschlussergebnis des Staatsanwalts eindeutig. Der 27-jährige Radprofi habe sich selber fehlerhaft gelagertes Blut injiziert, was zu einer schweren Infektion geführt hat.

Riccò war Anfang Februar in kritischem Zustand in ein Spital in Modena gebracht worden. Dort hatte er zunächst selber auf die Eigentransfusion hingewiesen, diese aber später abgestritten. Die Aussagen von drei Ärzten und fünf Pflegekräften bestätigten Riccòs später widerrufenes Geständnis. Auf den Italiener warten nun ein Zivilverfahren wegen des Verstosses gegen das Anti-Doping-Gesetz und ein Prozess vor dem Sportgericht.

si/ot

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