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Alberto Contador: «Der Toursieg ist jetzt unmöglich»

Erstes Opfer im grossen Kampf um den Triumph der 98. Tour de France ist nach der aufwühlenden Königsetappe ausgerechnet der Titelverteidiger aus Spanien.

Florian A. Lehmann
Den Tritt nicht mehr gefunden: Alberto Contador kann am Galibier mit den Verfolgern sowie mit dem entfesselten Andy Schleck nicht mehr mithalten.
Den Tritt nicht mehr gefunden: Alberto Contador kann am Galibier mit den Verfolgern sowie mit dem entfesselten Andy Schleck nicht mehr mithalten.
Keystone
Andy Schleck dagegen nutzt seine grosse Chance bis hin zur höchsten Ankunft der Tour-Geschichte. Der Luxemburger hat sich in eine gute Postion im Kampf um den Gesamtsieg gebracht. Aber ob diese Attacke in der Königsetappe reicht? On verra.
Andy Schleck dagegen nutzt seine grosse Chance bis hin zur höchsten Ankunft der Tour-Geschichte. Der Luxemburger hat sich in eine gute Postion im Kampf um den Gesamtsieg gebracht. Aber ob diese Attacke in der Königsetappe reicht? On verra.
Keystone
Fränk Schleck überwacht den Angriff seines jüngeren Bruders bei den Verfolgern. Dann setzt auch er sich ab und wird hinter seinem jüngeren Bruder Zweiter – und das in einer Jubiläumsetappe. Und männiglich sagt, dass Fränks Stunde heute im Aufstieg zur Alpe d'Huez kommt.
Fränk Schleck überwacht den Angriff seines jüngeren Bruders bei den Verfolgern. Dann setzt auch er sich ab und wird hinter seinem jüngeren Bruder Zweiter – und das in einer Jubiläumsetappe. Und männiglich sagt, dass Fränks Stunde heute im Aufstieg zur Alpe d'Huez kommt.
Keystone
Dank dem unermüdlichen Jäger Cadel Evans bleibt die Tour spannender denn je. Der australische Captain des BMC-Teams will vor allem im Zeitfahren vom Samstag zuschlagen. Für viele Beobachter ist er der Kronfavorit auf den Tour-Triumph.
Dank dem unermüdlichen Jäger Cadel Evans bleibt die Tour spannender denn je. Der australische Captain des BMC-Teams will vor allem im Zeitfahren vom Samstag zuschlagen. Für viele Beobachter ist er der Kronfavorit auf den Tour-Triumph.
Keystone
Thomas Voeckler lässt sich am Galibier nicht abschütteln. Er hat erstaunlicherweise immer noch Aussichten auf den Gesamtsieg. Aber die 18. Etappe hat Kraft gekostet – das gilt natürlich auch für die anderen Fahrer.
Thomas Voeckler lässt sich am Galibier nicht abschütteln. Er hat erstaunlicherweise immer noch Aussichten auf den Gesamtsieg. Aber die 18. Etappe hat Kraft gekostet – das gilt natürlich auch für die anderen Fahrer.
Keystone
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Nach seinem Einbruch am Galibier zeigte sich Alberto Contador als fairer Verlierer. Und er demonstrierte verbale Ausflüge in die Philosophie: «An schlechten Tagen lernt man, die guten Tage mehr zu geniessen», erklärte er der wartenden Journalistenmeute. Dann kam er sofort auf seine sportliche Leistung zu sprechen: «Ich habe mich heute schrecklich schwach gefühlt.» Er hätte zwar zunächst dranbleiben können, aber dann habe er sich entschieden, den eigenen Rhythmus zu fahren, um nicht völlig zu explodieren.

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