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Aussenseitersieg an der Vuelta

Francesco Gavazzi erzielte in der 18. Etappe der Spanien-Rundfahrt einen Spurtsieg über Kristof Vandewalle. Das Feld trudelte mit einem Rückstand von 7:42 Minuten im Ziel in Noja ein.

Der bisher grösste Erfolg: Francesco Gavazzi triumphiert in der 18. Etappe der Spanien-Rundfahrt.
Der bisher grösste Erfolg: Francesco Gavazzi triumphiert in der 18. Etappe der Spanien-Rundfahrt.
Reuters

Schon nach 10 km entwich eine 17 Fahrer zählende Ausreissergruppe dem Feld. Ihr gehörte auch Martin Kohler an. Der St. Galler Oberländer war aber nicht mehr ganz an der Spitze dabei, als sich der Trupp der Flüchtlinge auf der gebirgigen Strecke aufsplitterte.

Am Schluss deutete alles auf den Tagessieg von Sergio Paulinho hin. Der Zweite des Olympischen Strassenrennens von Athen 2004 griff 29 km vor Schluss an und holte auf die uneinigen Verfolger 50 Sekunden Vorsprung heraus. Doch dem Portugiesen schwanden die Kräfte, und die zehn Jäger hinter ihm hatten dennoch ein gemeinsames Interesse. So wurde Paulinho weniger als 3 km vor dem Ziel wieder eingeholt.

Keine Änderungen an der Spitze

Wenig später griff Kristof Vandewalle an, und Francesco Gavazzi ahnte die Gefahr, die vom Belgier ausging. Gavazzi hängte sich an Vandewalle, der seinem einzig verbliebenen Gegner den Gefallen erwies, ihn ins Ziel zu führen. Der endschnelle Gavazzi kam so leicht zu seinem zehnten Profisieg und zugleich zum ersten Triumph in einer grossen Landesrundfahrt.

Das Feld reduzierte im Finale seinen Rückstand von über zehn auf 7:42 Minuten. An der Spitze des Gesamtklassementes gab es keine Änderungen. Juan José Cobo führt das Gesamtklassement weiterhin mit 13 Sekunden Vorsprung auf Christopher Froome an.

si/fal

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