Zum Hauptinhalt springen

Baskischer Triumph in Spanien

Dem Basken Igor Anton gelingt der erste Etappensieg des baskischen Teams Euskaltel-Euskadi an dieser Vuelta. Gesamtleader nach der 19. Etappe bleibt Juan José Cobo.

Etappensieg: Igor Anton bricht für sein Team den Bann an dieser Vuelta.
Etappensieg: Igor Anton bricht für sein Team den Bann an dieser Vuelta.
Keystone

Am Ende der 19. Etappe hat Cobo den wahrscheinlich letzten Versuch von Christopher Froome abgewehrt, die 13 Sekunden Rückstand noch aufzuholen. Nur noch zwei Tage trennen Cobo von seinem grössten Triumph.

Die Steigung von El Vivero, nur 14 km vom Etappenziel Bilbao entfernt, hätte Froome eine ausgezeichnete Gelegenheit dargestellt, seinen 2. Platz gegen das Leadertrkot einzutauschen. Der Brite versuchte alles. Doch Cobo wusste natürlich, auf wen er sich zu konzentrieren hatte. Der Spanier hatte sich an das Hinterrad seines wichtigsten Gegners geheftet und reagierte sofort, als Froome seinen Antritt platzierte. Der Vorstoss des Gesamtzweiten war allerdings auch vorhersehbar. Dem Team Sky mit dem routinierten Bradley Wiggins mangelte es offenbar an Fahrern, die einen taktischen Plan über eine grössere Distanz hätten umsetzen können.

Anton in der Schweiz kein Unbekannter

Die erstmalige Ankunft eines Teilstückes der Spanien-Rundfahrt gestaltete sich für die 'aficionados' zu einem doppelten Triumph. Einerseits verteidigte Cobo seine Führung im Gesamtklassement. Anderseits gelang Igor Anton der erste Etappensieg des baskischen Teams Euskaltel-Euskadi an dieser Vuelta. Zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Gorka Verdugo sowie Alexander Dyaschenko und Marzio Brusgehin hatte Anton nach 30 km eine Flucht inszeniert. Vom Quartett blieb am Schluss nur noch der in Bilbao aufgewachsene Anton übrig, der die Vuelta als einer der Anwärter auf das Podium in Angriff genommen hatte, der aber ausgerechnet als Kletterer in den Steigungen nicht mit den Besten mitzuhalten vermochte. Antons Triumph versetzte die Basken beinahe ins Delirium.

Im Mai hatte Igor Anton im Giro d'Italia die Bergankunft auf dem Monte Zoncolan für sich entschieden. Vor drei Jahren machte der Name des Basken auch in der Schweiz die Runde, weil er die Bergankunft der Tour de Suisse in den Flumserbergen gewann und drei Tage lang das Leadertrikot der nationalen Landesrundfahrt trug.

(si)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch