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«Bringt mir den Schmerz»

Die 55 Kilometer geknackt. Victor Campenaerts bei seinem erfolgreichen Rekordversuch am 16. April auf der Bahn von Aguascalientes. Foto: Ulisses Ruiz (AFP)

Wie fühlen sich die letzten Minuten auf dem Weg zum Stundenweltrekord an?

Ein fürchterliches Gefühl.

Unvorstellbar.

Dem Stundenwelt­rekord nähert man sich während des Versuchs langsam, der Erfolg kommt also nicht überraschend. Wie fühlt sich das emotional an?

Trotzdem: Am Tag X kann immer noch etwas passieren.

… dann kannst du am Tag X keinen schlechten Tag haben?

Was machten Sie alles, damit es sicher gut laufen würde?

Warum starteten Sie nicht später, für eine humanere Tagwache?

Spürten Sie Druck, weil Sie wussten, dass Sie den Rekord in sich hatten?

Was ist härter: der Stundenweltrekord oder ein einstündiges Zeitfahren?

«Nach 30 Minuten willst du nur noch aus der Zeitfahrposition raus, dich strecken.»

Intensiviert sich das Leiden auf der 250-Meter-Bahn wegen der Monotonie?

Doch das Bahnvelo hat nur einen Gang – und keinen Freilauf.

Haben Sie ein Mantra, das Sie sich vorsagen?

Sie wählten Aguascalientes als Ort für den Rekordversuch, die Höhenlage von 1800 Metern über Meer gab Ihnen einen klaren Vorteil gegenüber Rekordhalter Wiggins, der seine Bestmarke in London praktisch auf Meereshöhe aufgestellt hatte. Hätten Sie ihn auch in London übertroffen?

Ich hörte, dass Sie rückblickend glaubten, bereits in Grenchen in Weltrekordform gewesen zu sein.

Sie halten nun den Stundenweltrekord. Was fehlt noch zu Rohan Dennis und Tom Dumoulin, die letzten Herbst an der WM im Zeitfahren vor Ihnen waren?

Das getrauen Sie sich noch nicht?