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Cancellara: «Angriff ist die beste Verteidigung»

Fabian Cancellara bleibt nach seinem zweiten Platz in Seraing (Be) Leader der Tour de France. Redaktion Tamedia berichtete live mit Web-TV und Live-Tracker von der 1. Etappe.

In Form und angriffig: Fabian Cancellara verteidigte in Belgien auf beeindruckende Weise das Maillot jaune.
In Form und angriffig: Fabian Cancellara verteidigte in Belgien auf beeindruckende Weise das Maillot jaune.
Keystone

Der Sieg in der 1. Tour-de-France-Etappe geht an Peter Sagan. Fabian Cancellara wurde in Seraing mit der gleichen Zeit wie der Slowake gewertet und erhielt zum 23. Mal das Maillot jaune übergestreift. Cancellara, der überlegene Sieger des Prologs vom Samstag, führt in der Gesamtwertung nach wie vor mit sieben Sekunden Vorsprung vor dem britischen Tour-Favoriten Bradley Wiggins und dem Franzosen Sylvain Chavanel.

Kurz nach dem Start in Lüttich hatte sich ein Sextett vom Hauptfeld abgesetzt. Der Maximalvorsprung dieser Ausreissergruppe, die neun Kilometer vor dem Ziel gestellt wurde, betrug weniger als fünf Minuten. Der Schlussaufstieg der ersten Flachetappe, die über 198 km von Lüttich nach Seraing führte, war happig. Die durchschnittliche Steigung auf den letzten 2,4 km betrug knapp fünf Prozent. Dennoch geriet Cancellara, der sich immer in den vordersten Positionen des Feldes aufhielt, nie in Gefahr, das Gelbe Trikot zu verlieren.

Starke Vorstellung des Leaders

Der erste Angreifer auf den letzten zwei Kilometer war Chavanel, doch zunächst der Thurgauer Michael Albasini und kurze Zeit später auch Cancellara schlossen die Lücke zum Franzosen. Der 31-jährige Berner fuhr danach gleich zu. Einzig Sagan und mit Mühe auch der Norweger Edvald Boasson Hagen konnten ihm folgen. Gegen den starken Sprinter aus Zilin, der sich schon den 14. Saisonsieg sicherte, besass Cancellara am Ende aber nicht den Hauch einer Chance. So kam Sagan, mit 22 Jahren der zweitjüngste Fahrer im 198-köpfigen Tour-Feld, bei seiner ersten Tour-de-France-Teilnahme auch gleich zum Premierensieg.

Gegenüber dem Reporter der Sportinformation meinte Cancellara zum Verlauf der 1. Etappe am Sonntag: «Angriff ist die beste Verteidigung.» Der Berner wollte auch seine Helfer im Team nicht enttäuschen. «Ihnen wollte ich am Schluss etwas für ihren Einsatz zurückgeben.» Cancellara, der Vaterfreuden entgegen blickt, kann mit dem Start in die Tour gewiss zufrieden sein. Er will das gelbe Trikot bis am Samstag in den Vogesen verteidigen.

Die 2. Etappe vom Montag wird ebenfalls komplett in Belgien gefahren. Das flache Teilstück führt über 207,5 km von Visé nach Tournai an der französischen Grenze und dürfte eine Beute der Sprinter werden.

Hier geht es zu den Klassementen der Tour.

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