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Cancellara will es wieder wissen

52 Tage nach seinem Schlüsselbeinbruch kehrt Fabian Cancellara heute Dienstag in der Bayern-Rundfahrt offiziell in den Rennbetrieb zurück.

Back on track: Fabian Cancellara musste länger pausieren, als erwartet.
Back on track: Fabian Cancellara musste länger pausieren, als erwartet.
Keystone

Den vierfachen Bruch des Schlüsselbeins hatte sich Fabian Cancellara am 1. April in der zweiten Verpflegungszone der Flandern-Rundfahrt zugezogen, als er über eine am Boden liegende Getränkeflasche fuhr und stürzte. Nach etwas mehr als drei Wochen konnte der Berner das Training auf der Strasse wieder aufnehmen. «Die Rückkehr ins normale Training dauerte länger als erwartet, und es war mit komischen Gefühlen verbunden», gestand der Zeitfahren-Spezialist damals. Der Bruch des Schlüsselbeins war die eine Folge des Sturzes gewesen. Wie sich in einer zweiten Untersuchung herausstellte, wurden durch den Aufprall auf die Strasse auch die Muskeln und Bänder der Schulter in Mitleidenschaft gezogen..

Weil er wegen den Beschwerden auf seinem Rennvelo eine veränderte Position einnehmen musste, fühlte sich Cancellara wie ein Hobbyfahrer. Mit der ehrgeizigen Spezies von ihnen mass sich der Olympiasieger im Zeitfahren vor knapp über einer Woche in der Berner Rundfahrt. Cancellara kam nach 100 km mit der Spitzengruppe ins Ziel, enthielt sich aber der Auseinandersetzung um den Sieg.

Auch ohne den Zwischenfall in der 'Ronde van Vlaanderen' hätte Fabian Cancellara die Renntätigkeit für den zweiten Saisonteil mit der Bayern-Rundfahrt wieder aufgenommen. Sie führt in fünf Etappen über 801,9 km und beinhaltet am Samstag in Feuchtwangen ein Einzelzeitfahren über 26,4 km. Unter den 19 Mannschaften zu sieben Fahrern figurieren acht Teams der UCI ProTour. Neben Cancellara sind Michael Albasini (Team Orica Greenedge) und Marcel Wyss (Team NetApp) als weitere Schweizer am Start.

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