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Der Chrampfer, der zum Millionär wurde – schlicht Ferdy national

Die erste Ikone des Schweizer Sports, Ferdy Kübler, ist tot. Der Tour-de-France-Sieger von 1950 ist friedlich eingeschlafen. Ein Nachruf.

Tour-de-France-Sieger und Weltmeister: Ferdy Kübler, hier nach der Flèche Wallonne mit Sieger Germain Derijcke, gewann fast alles, was es im Radsport zu gewinnen gibt. (8. Mai 1954)
Tour-de-France-Sieger und Weltmeister: Ferdy Kübler, hier nach der Flèche Wallonne mit Sieger Germain Derijcke, gewann fast alles, was es im Radsport zu gewinnen gibt. (8. Mai 1954)
Keystone
Charakterkopf: Kübler unterzieht sich vor dem Start zur Tour de France dem obligatorischen Gesundheitscheck. (29. Juni 1949)
Charakterkopf: Kübler unterzieht sich vor dem Start zur Tour de France dem obligatorischen Gesundheitscheck. (29. Juni 1949)
Keystone
Zwei, die sich liebten: Ferdy national mit seiner Frau Christina auf dem Golfplatz in der Nähe von Birmensdorf. (9. Juni 1999)
Zwei, die sich liebten: Ferdy national mit seiner Frau Christina auf dem Golfplatz in der Nähe von Birmensdorf. (9. Juni 1999)
Keystone
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Weihnachten hatte er noch zu Hause in Birmensdorf ZH gefeiert, am Donnerstagnachmittag ist Ferdy Kübler 97-jährig in einem Zürcher Spital friedlich eingeschlafen. Das meldet die «Schweizer Illustrierte» unter Berufung auf die Gattin des Radstars.

Den Ferdy kannte jeder, selbst in den letzten Jahren noch, als er kaum mehr Golf spielte, es ihm gesundheitlich ­immer schlechter ging und er die Öffentlichkeit mied, die ihm während eines langen Lebens (fast) alles bedeutet hatte. Ferdy Kübler war die erste Ikone des Schweizer Sports, lange vor Bernhard Russi und Roger Federer.

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