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Die Tour hat ihren ersten Dopingfall

Der Russe Alexander Kolobnew wurde an der Tour de France positiv auf Doping getestet. Die Organisatoren zogen umgehend Konsequenzen.

Die Tour de France hat ihren ersten Dopingfall: Alexander Kolobnew wird nach einer positiven Urinprobe ausgeschlossen. Kolobnew wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters am 6. Juli im Rahmen der fünften Etappe positiv auf eine verbotene Substanz getestet. Laut einem Sprecher des Katjuscha-Teams wurde der fehlbare Fahrer per sofort entlassen. Kolobnew muss zudem für das Vergehen zahlen: Das interne Reglement sehe Schadenersatzzahlungen vor, wenn der Fall abgeschlossen sei.

Laut der in Dopingfällen sehr gut informierten französischen Zeitung «L'Equipe» wurde in der A-Probe des 30-jährigen Russen das Diuretikum Hydrochlorothiazid nachgewiesen, das häufig zur Maskierung anderer Doping-Substanzen benutzt wird. Nach der ersten Tour-Woche wird Kolobnew mit über 22 Minuten Rückstand auf Leader Thomas Voeckler im 69. Rang geführt.

Kolobnew wurde 2008 im olympischen Strassenrennen von Peking hinter Fabian Cancellara Vierter, rückte aber nach dem Dopingfall des ursprünglich zweitklassierten Italieners Davide Rebellin auf den Bronzeplatz nach. 2009 in Mendrisio wurde der in Spanien lebende Familienvater WM-Zweiter.

si/mrs

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