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Diese Kurven lassen Ihr Herz höherschlagen

Von der Alpe d’Hueb bis zum Bachtel: Der Kanton Zürich bietet einige Herausforderungen für jeden Velofahrer. Doch bei welcher Steigung schwitzt man am schönsten?

Steigungen in Kanton Zürich gibt es viele, doch welche ist die beliebteste?
Steigungen in Kanton Zürich gibt es viele, doch welche ist die beliebteste?
Reto Oeschger
Auf der Höhi geniesst man einen Blick auf Zug und die Rigi.
Auf der Höhi geniesst man einen Blick auf Zug und die Rigi.
Emil Bischofberger
Vor dem Bachtel verlief bereits eine Tour-de-Suisse-Etappe, damals mit Fabian Cancellara im Gelben Trikot.
Vor dem Bachtel verlief bereits eine Tour-de-Suisse-Etappe, damals mit Fabian Cancellara im Gelben Trikot.
Nathalie Guinand
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Das Verlangen der Velofahrer wird im Frühling mit jedem Sonnentag grösser. Wann öffnen endlich die ersten Alpenpässe? Doch die Sonne kann scheinen, so stark sie auch will, vor Ende Mai gehen die Pässe nicht auf. Also muss sich der Pedaleur seine Bergauf-Dosis in der näheren Umgebung holen.

Und der Zürcher ist da gar nicht so schlecht bedient. Die meisten nennenswerten Steigungen befinden sich an den Rändern des Kantons. Und egal, wo man wohnt, eine der Steigungen ist bestimmt in Fahrdistanz. Aber welche ist die schönste? Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Fahrrads wollen wir diese ausfindig machen.

Wer gerne mit dem Velo bergauf klettert, ist im Kanton Zürich im Tösstal am besten bedient, wo zahlreiche Steigungen locken – oder einem den Meister zeigen. Doch welche ist die Königin? Der Sitzberg, wo die Belohnung für die Strapazen in Form des Kurvenparadieses entlang der Krete folgt? Oder die Hulftegg, weil sie ein echter Pass ist, der die Kantone Zürich und St. Gallen trennt? Oder das Ghöch, das alte Stadtzürcher-Velohaudegen gern als ersten Formtest wählen, wenn der Schnee gewichen ist?

Vom Zürcher Oberland her kann der Bachtel bezwungen werden, der nach oben hin immer fieser wird, aber mit toller Aussicht über die Region und noch viel weiter aufwartet.

Wer sich im Kanton dagegen eher Richtung Norden ausrichtet, findet zwischen Winterthur und Bülach die Strasse hoch nach Oberhueb – eine Miniversion der berühmtesten Radsteigung: Alpe d’Hueb wird sie genannt, die einem mit 210 Höhenmetern auf 2,3 Kilometern alles abverlangt. Immerhin schlängelt sich die Strasse malerisch durch die Weinberge.

Wer sich dagegen der Radsportgeschichte verpflichtet fühlt, peilt den Regensberger an, die kurze, aber giftige Steigung hoch ins kleine Dörfchen auf dem Felsen, die einst die Züri-Metzgete prägte.

Wer sich in der Stadt oder südlich davon in den Sattel schwingt, steuert Anfang Saison mit grosser Wahrscheinlichkeit das Sihltal an, um seine Beine am Albispass oder der Buchenegg zu testen. Wobei Letztere die knackigere und weniger befahrene der beiden Steigungen ist. Wenn die Beine wirklich schnell drehen, dauert das Leiden weniger als zehn Minuten.

Bleibt das südlichste Juwel unter den Velosteigungen, die Hirzel-Höhi. Am schönsten ist diese, wenn man sie von ausserhalb der Kantonsgrenze in Angriff nimmt, ab Sihlbrugg. Oben lockt der Blick hinunter nach Zug und zur Rigi, dazu der saure Most im netten Restaurant.

Kennen Sie alle der aufgezählten Steigungen? Dann stimmen Sie ab, welche die schönste des Kantons ist. Oder ging in unserer Aufzählung eine vergessen? Dann erzählen Sie uns von dieser in den Kommentaren.

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