Zum Hauptinhalt springen

Ein Fall für den Sprintkönig

Im Spurt des Feldes gewinnt Mark Cavendish die 7. Etappe der Tour de France. Es war bereist der 26. Tagessieg des Briten.

Abräumer im Spurt: Mark Cavendish stellt einmal mehr seine Endschnelligkeit unter Beweis. (10. Juli 2015)
Abräumer im Spurt: Mark Cavendish stellt einmal mehr seine Endschnelligkeit unter Beweis. (10. Juli 2015)
Laurent Cipriani, Keystone

Mark Cavendish verwies auf der leicht ansteigenden Zielgeraden den Deutschen André Greipel und den Slowaken Peter Sagan auf die Ränge 2 und 3. Greipel hatte an der aktuellen Rundfahrt schon zweimal gewinnen können, doch in der Bretagne fand er nun seinen Bezwinger. Der Deutsche lancierte seinen Spurt etwas zu früh und wurde von Cavendish noch deutlich abgefangen.

Erstmals seit zwei Jahren konnte Cavendish wieder ein Teilstück der Tour de France für sich entscheiden. Letztes Jahr hatte der Brite bereits in der Start-Etappe nach einem schweren Sturz das Rennen aufgeben müssen. Nun aber, bei seiner neunten Teilnahme in Frankreich, errang er seinen 26. Etappensieg. Nur zwei Fahrer haben mehr Erfolge auf dem Konto als Cavendish. Der Belgier Eddy Merckx mit 34 und der Franzose Bernard Hinault mit 28 Siegen.

Der Respekt des Leaders

Der Brite Chris Froome, der nach der Aufgabe des Deutschen Tony Martin als Leader angetreten war, liegt nun in der Gesamtwertung 5 Sekunden vor dem Slowaken Peter Sagan und 13 Sekunden dem Amerikaner Tejay van Garderen. Froome war aus Respekt für den am Vortag durch einen Schlüsselbeinbruch ausgeschiedenen Deutschen Tony Martin nicht im Leadertrikot angetreten.

Die Fluchtgruppe des Tages hatte nie eine Chance, erfolgreich durchzukommen. Fünf Mann hatten sich kurz nach dem Start abgsetzt. Unter ihnen befanden sich Daniel Teklehaimanot aus Eritrea, der erste afrikanische Träger des Bergpreis-Trikots, sowie der Kroate Kristijan Durasek, der zuletzt an der Tour de Suisse in Risch-Rotkreuz die 2. Etappe gewonnen hatte. Mehr als knapp drei Minuten Vorsprung gewährte man den Flüchtlingen aber nie. 11 km vor dem Ziel war das Unternehmen zu Ende. Teklehaimanot verteidigte immerhin sein gepunktetes Bergpreis-Trikot mit Erfolg.

Die Etappe vom Samstag geht nach einem kurzen Aufstieg zur Mûr-de-Bretagne zu Ende. Die kurze Rampe ist 2 km lang und im Schnitt knapp 7 Prozent steil.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch