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Grosse Spannung in der Vuelta

Christopher Froome gewinnt die Bergankunft in Peña Caberga und verringert seinen Rückstand auf den Leader der Spanien-Rundfahrt, Juan José Cobo, von 22 auf 13 Sekunden.

Jubel vor der Ziellinie: Christopher Froome war der grosse Sieger der 17. Vuelta-Etappe.
Jubel vor der Ziellinie: Christopher Froome war der grosse Sieger der 17. Vuelta-Etappe.
Keystone

In der längsten Etappe dieser Vuelta lief alles auf die letzten 6 km des Schlussanstieges hinaus. Der Gesamtzweite Froome suchte sich den steilsten Abschnitt heraus, um den Leader herauszufordern. Cobo reagierte zuerst vehement, musste dann aber seinem Effort Tribut zollen. Froome's Vorsprung wuchs so rasant an, dass ein Leaderwechsel nicht ausgeschlossen schien.

Doch Cobo erholte sich rasch, und Froome scheint ebenfalls kein Übermensch zu sein. Der Spanier schloss zum Briten auf, der indessen nicht resignierte. Der in Kenia geborene und in Südafrika aufgewachsene Froome spurtete zum Sieg und damit zum bedeutendsten Erfolg seiner Karriere. Mit der Zeitgutschrift und der einen Sekunde Differenz auf dem Zielstrich rückte der Gesamtzweite dem Leader bis 13 Sekunden auf die Pelle. Damit ist in dieser bislang von den Aussenseitern geprägten Rundfahrt auch an den letzten Tagen noch für Hochspannung gesorgt.

Zweikampf vorprogrammiert

Die anderen, früheren Gegner von Cobo büssten eine halbe Minute und mehr ein. Damit verstärkt sich die Tendenz, dass die Entscheidung um den Gesamtsieg zwischen Cobo und Froome fallen wird. Der Rückstand des drittklassierten Bradley Wiggins ist auf bereits 1:41 Minuten angewachsen.

(si)

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