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Grosser Triumph für das Sky-Team – Rückschlag für Cancellara

Fabian Cancellara muss sich an der Tour de France im Kampf gegen die Uhr dem britischen Sky-Duo Bradley Wiggins/Christopher Froome klar geschlagen geben.

Eine Machtdemonstration: Bradley Wiggins gewinnt das Zeitfahren und baut seine Führung im Gesamtklassement aus.
Eine Machtdemonstration: Bradley Wiggins gewinnt das Zeitfahren und baut seine Führung im Gesamtklassement aus.
Reuters

Fabian Cancellara, der in London den neuerlichen Gewinn der Goldmedaille anvisiert, weiss nach dem aussagekräftigen Vergleich in Besançon, dass er sich bis zum olympischen Zeitfahren am 1. August noch gewaltig steigern muss.

Der drittklassierte Berner benötigte im Einzelzeitfahren über 41,5 km von Arc-et-Senans nach Besançon 52:21 Minuten, was einem Mittel von 47,6 km/h entspricht. Doch Prolog-Sieger Cancellara lag schon bei der ersten Zwischenzeit nach 16,5 km über eine halbe Minute hinter dem furios gestarteten Bradley Wiggins zurück, am Ende verlor er gar 57 Sekunden auf den Tour-Favoriten. Dieser zeigte zusammen mit seinem Sky-Teamkollegen Christopher Froome, der ebenfalls 21 Sekunden schneller war als der Schweizer, eine beeindruckende Leistung, die einer Machtdemonstration gleich kam.

Rückschlag auch für Evans

Wiggins zeigte zusammen mit seinem Sky-Teamkollegen Froome, der ebenfalls 21 Sekunden schneller war als der Schweizer, eine beeindruckende Leistung, die einer Machtdemonstration gleich kam. Der Brite feierte in Besançon seinen neunten Saisonsieg. Fünf davon stammen aus Prüfungen gegen die Uhr. Tony Martin, der Weltmeister, war bei diesem wichtigen Test kein Gradmesser (12. Platz). Der Deutsche setzte seine Pechserie fort und wurde schon nach wenigen Kilometer durch einen geplatzten Reifen aus dem Rhythmus gebracht.

Höchst enttäuschend endete das Zeitfahren auch für Cadel Evans. Der Vorjahressieger aus Australien büsste mehr 1:43 Minuten auf Wiggins ein. Im Gesamtklassement führt Wiggins, der als erster Brite die Tour gewinnen würde, nach der 9. Etappe mit fast zwei Minuten Vorsprung vor Evans. Froome stiess dank seines starken Zeitfahrens vom sechsten auf den dritten Zwischenrang vor (2:07 zurück).

Am Dienstag ist in der Tour de France der erste Ruhetag angesagt. Am Mittwoch folgt die 10. Etappe von Mâcon nach Bellegarde-sur-Valserine (194,5 km).

si/fal

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